(...) danke für Ihre Frage. Ich gehe davon aus, dass es sich dabei um eine Folge aus dem im Juli 2015 in Kraft getretenen iGesetz zur Umsetzung der neuen Einlagensicherungsrichtlinie handelt, das den Schutz der Kunden verbessern sollte. (...)
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(...) wenn Kinder mit rassistischen Begriffen konfrontiert werden, besteht die Gefahr, dass sie diese unreflektiert aufnehmen und sich einprägen. Dadurch wird Rassismus schon im Kindesalter reproduziert. Schwierig ist es auch für Eltern beim Vorlesen eines Buches jedes Mal zu erklären, dass die verwendeten Begriffe diskriminierend sind. (...)
(...) Für falsch halte ich es aber, eine politisch korrekte Sprache bekannten Kinderbüchern nachträglich zu verpassen. Gewiss werden in Märchen von den Gebrüdern Grimm bis zu modernen Autorinnen und Autoren zuweilen Gewalt geschildert, Minderheiten diskriminiert und alte Vorurteilsmuster bedient. Aber sollte man deswegen Klassiker umändern, um dem Zeitgeist zu entsprechen? (...)
(...) Beispielsweise könnten veränderte Stellen gekennzeichnet werden und die LeserInnen könnten angeregt werden, eine Erläuterung zu lesen, in der die Originalformulierungen zitiert und kommentiert werden. Ich könnte mir vorstellen, dass zum Beispiel Astrid Lindgren, die auf Freiheit, Selbstbestimmtheit und Mündigkeit von Kindern so viel Wert gelegt hat, mit dieser Lösung hätte zufrieden sein können. (...)
(...) In neuen Kinderbüchern sollte in meinen Augen auf derartige Begrifflichkeiten verzichtet werden. Heute werden solche vermeintlich rassistischen Begriffe nicht mehr verwendet, also gehören sie nicht mehr in Kinderbücher, denn auch die neuen Bücher sind wiederum Dokumente ihrer Zeit. (...)
(...) Ich habe für mich den Beschluss gefasst, den Argumenten meiner SPD-Kollegen im federführenden Rechtsausschuss zu folgen und bei der Abstimmung des nun vorliegenden Trilogergebnisses gegen den Artikel 13/17 zu stimmen. Sollte sich für die Löschung oder Änderung dieses Artikels keine Mehrheit finden, werde ich nach reiflicher Überlegung die gesamte Urheberrechtsreform ablehnen. (...)