(...) Die CSU im Deutschen Bundestag hat mit diesem Format erstmals einen neuen Weg der Öffentlichkeitsarbeit betreten. Ein vergleichbares Format gibt es bei anderen Fraktionen nicht. Grundsätzlich finde ich es gut und wichtig, dass Parteien und Fraktionen auch neue und alternative Methoden der Kommunikation nutzen. (...)
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(...) Es war zu erwarten, dass unser erster Aufschlag bei Youtube viele Reaktionen hervorrufen würde – sowohl Positive wie Negative. Klar, kann man kritisieren, dass man mehr über die anderen, als über die eigene Politik redet, andererseits kam auch viel Lob, dass endlich mal die Grünen offen beurteilt wurden. (...)
(...) Im Übrigen, das als ehrliche Rückmeldung, teile ich viele der von Ihnen gemachten Aussagen, beispielsweise die, dass eine Organübertragung automatisch zu einer „Zwangseinnahme“ von Medikamenten führe, in dieser Pauschalität explizit nicht. Auch glaube ich, dass es zu nichts führt, rein hypothetische und rhetorische Fragen, wie die, ob ich ausschließen kann, dass ein Patient/eine Patientin ohne eine Transplantation und mit einer Alternativtherapie weniger Leiden würde, zu stellen. (...)
(...) Dazu stehen die Forschung aber erst noch am Anfang. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass Prävention und Gesundheitsförderung gestärkt werden, damit es erst gar nicht zu gefährlichen Erkrankungen kommt, die Organtransplantationen erfordern. Wir wissen, dass die Organspende auch für die Empfängerinnen und Empfänger zu erheblichen zusätzlichen gesundheitlichen Belastungen führt. (...)
(...) Nicht zuletzt aus diesem Grund steht unser interfraktioneller Gesetzentwurf zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende ( https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/110/1911087.pdf ) der Widerspruchslösung in diesem Punkt entgegen. Im Gegensatz zur Widerspruchslösung halten wir fest an der Notwendigkeit der Zustimmung von Angehörigen in Fällen, in denen keine Erklärung des möglichen Organspenders zur Spendebereitschaft bekannt ist. Dies bedeutet zwar, dass sich Angehörige einer Entscheidung gegenübergestellt sehen; es bedeutet aber auch, dass sie "Nein" sagen können. (...)
(...) Das Regime in Peking wird auch deshalb immer offensiver, weil es nicht mehr ernsthaft auf Gegenwehr trifft. Kaum jemand in Europa bringt mehr den Mut auf, die Übergriffe und die totalitäre Kontrolle zu kritisieren. Selbst die Internierung von über 1 Million Uiguren, die schon weit vorangetriebene Auslöschung der tibetischen Kultur, Religion sowie die Bedrohung von Christen werden nur zaghaft und leise thematisiert. (...)