Verschärfung der Tabakrichtlinien

26 Feb 2014
Das Europäische Parlament hat einem Vorschlag zur Verschärfung der Tabakrichtlinien mit großer Mehrheit zugestimmt.

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Wenn E-Zigaretten reguliert werden, dann dürften Tabakwaren nur noch, auf Privatrezept für Süchtige, in den Apotheken verkauft werden. Der Gesundheit wegen und das keine neuen Raucher dazukommen? So werde ich jeden Tag an der Tankstelle oder im Supermarkt an der Kasse mit Zigaretten konfrontiert. Für einen ehemaligen Raucher (20Jahre lang) ist das schwer. Man könnte dies, als seeliche Folter fast betrachten welche man nicht umgehen kann. Sehr geehrte Politiker ihr wollt doch Gesundheit und nicht Raucher ???

Obiger Text sagt ",E-Zigaretten mit einem Nikotingehalt über einem Wert von 20mg/ml müssen als Arzneimittel zugelassen werden",.
Wenn man auf den Link klickt findet man 4mg/ml als Grenzwert für frei verkäuflichen eJuice.
Was denn nun?

Egal was die Politiker machen: ich rauche keine Zigaretten mehr, und ich dampfe weiter so lange es genießbar ist.

Ich sehe hin und wieder Eltern mit Kinderwagen und Zigarette auf der Straße, und ratet mal was ich mir dabei denke!

So das ist jetzt also Demokratie in einer Wegwerfgesellschaft. Vielleicht erträglicher mit einem stinkenden Zigarrenstummel?

Hat Sabine Verheyen ihre Gehirn so billeg verkauft ?

An alle Abgeordneten, die für die Neuauflage der Tabakrichtlinien gestimmt haben:

Ich halte es schlichtweg für eine Frechheit, wie mit meiner Gesundheit gespielt wird. Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich täglich bis zu 50 Zigaretten geraucht und bis zu meinem 40. Lebensjahr viele, viele Versuche gestartet, das Rauchen aufzugeben. Nikotin-Pflaster, -Sprays und -Kaugummis hatten einzig den Effekt, dass mein Zigarettenkonsum etwas reduziert wurde. Der Betrag, den ich mir dadurch vielleicht hätte sparen können, floss aber mit einem rodentlichen Aufschlag in die Entwöhnungsprodukte. Im Jahre 2009 entdeckte ich dann bei einem Freund zu meinem großen Glück die E-Zigarette. Anfangs habe ich parallel noch geraucht, konnte dann aber nach ca. einem halben Jahr komplett auf Tabak verzichten und meine Sucht nur noch mit dem Dampfgerät befriedigen. Von diesem Zeitpunkt an hat es sage und schreibe 4 Tage gedauert und sowohl mein Geschmackssinn hat sich spürbar verbessert als auch der Zustand meiner Bronchien. Das ist nun vier Jahre her. Meine Ansprüche an die Dampfgeräte sind in der Zeit natürlich auch gestiegen und die Auseinandersetzung mit der Technik hat einen entsprechenden Kenntnisstand nach sich gezogen. Mit Aufkommen der Diskussion um die Regulierung der E-Zigarette entwickelte sich eine regelrechte Angst um die Auswirkungen auf meinen Gesundheitszustand. Zum einen steht für mich ganz persönlich außer Frage, dass ich die Nikotinabhängigkeit überwinden kann. Zum anderen wird mir durch die neuen Tabakrichtlinien der Zugang zu Liquid in der von mir benötigten Nikotinstärke unmöglich gemacht, ebenso wie der Erwerb hochwertiger Dampfgeräte. In diesem Zusammenhang müssen Sie sich den Vorwurf gefallen lassen, dass Ihr Kenntnisstand über die Geräte am Markt nicht nur eingeschränkt, sondern auch ideologisch verzerrt ist und somit eine Beurteilung welche Geräte hoch- und welche minderwertig sind von Ihnen nicht vorgenommen werden kann. Was bringt mir die Zukunft also? Zuerst mal nimmt sie mir was, nämlich die freie Entscheidung für ein Produkt, das sich in den vergangenen Jahren bereits auf dem Markt etabliert hat. Die aus meinen Ausführungen resultierende Entwicklung wird in der Form ablaufen, dass ich mangels Suchtbefriedigung durch die E-Zigarette über kurz oder lang diese wieder mit Tabak-Zigaretten decken werde, deren schädigende Wirkung ja nun unbestritten ist und die ich ja bereits am eigenen Leib erfahren musste. Das bedeutet in den kommenden 15 Jahren immense Kosten für mich persönlich, aber auch für die Solidargemeinschaft für die Behandlungen der Folgen des Tabak Rauchens, ganz zu schweigen von den Erkrankungen, die ich erwarte und die damit verbundenen Schmerzen.
Jeder einzelne Abgeordnete, der mit seinem Votum die Verbannung der E-Zigarette vom Markt betreibt, trägt dafür die Verantwortung. Am liebsten würde ich mich in angemessener Weise bei jedem einzelnen dafür bedanken, dass ich nun keine Heidenangst mehr um meine Zukunft zu haben brauche. Sie haben aus meinen Befürchtungen eine Gewissheit gemacht.

Mir fehlen im Grunde allmählich schlicht die Worte.
Es ist m.A.n eine Schande, mit wieviel unlogischer und finanzinteressen gesteuerter Akribie wir mittlerweile gelenkt und regiert werden. Diese, in meinen Augen, bodenlose Ignoranz, welche in den abschliessenden Verhandlungen zur TPD2 erneut überdeutlich wurde, scheint zumehmend systematisch und symptomatisch zu werden/sein. Diese s.g. Abstimmung verdiente den Namen wahrlich nicht. Unsere Gesundheit, unsere Interessen und unsere fundierten Anliegen wurden erneut, bewusst und bar jeglicher Logik und Erkenntnissen, mit Füssen getreten und wir den BigPlayern somit zum Frass vorgeworfen. Herrjee....

Berthold Brecht sagte einst:
",Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit",.

Ich kann nur hoffen, das die Mehrheit der Bürger allmählich aufwacht und beginnt, dieses Gebilde mit seinen konzerngesteuerten Handeln einmal mehr zu hinterfragen. In der (noch) stillen Hoffnung, das sich irgendwann dieses Rädelwerk tatsächlich doch noch wieder in demokratischere Bahnen bewegen kann.

Abschliessend möchte ich mich aus vollster Seele den Worten meines Vorredners anschliessen, der erneut den meisten Dampfern wohl aus der Seele geschrieben hat und mit seinem steten, bewundernswerten Einsatz auch weiterhin für öffentliche Aufklärung sorgt.

Und nun freu ich mich auf eueren nächsten Clou - die neuen Staubsauger, welche, ach wie umweltbewusst, bald 3x so lange durch meine Bude dröhnen werden...

Nein! Ich mag die meisten von euch da oben wirklich nicht und werde das zur Europawahl im Mai auch entsprechend zum Ausdruck bringen.
Ob`s mir in diesem Leben noch hilft... Nun ja ,)

Ich halte es schlichtweg für eine Frechheit, wie mit meiner Gesundheit gespielt wird. Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich täglich bis zu 50 Zigaretten geraucht und bis zu meinem 40. Lebensjahr viele, viele Versuche gestartet, das Rauchen aufzugeben. Nikotin-Pflaster, -Sprays und -Kaugummis hatten einzig den Effekt, dass mein Zigarettenkonsum etwas reduziert wurde. Der Betrag, den ich mir dadurch vielleicht hätte sparen können, floss aber mit einem rodentlichen Aufschlag in die Entwöhnungsprodukte. Im Jahre 2009 entdeckte ich dann bei einem Freund zu meinem großen Glück die E-Zigarette. Anfangs habe ich parallel noch geraucht, konnte dann aber nach ca. einem halben Jahr komplett auf Tabak verzichten und meine Sucht nur noch mit dem Dampfgerät befriedigen. Von diesem Zeitpunkt an hat es sage und schreibe 4 Tage gedauert und sowohl mein Geschmackssinn hat sich spürbar verbessert als auch der Zustand meiner Bronchien. Das ist nun vier Jahre her. Meine Ansprüche an die Dampfgeräte sind in der Zeit natürlich auch gestiegen und die Auseinandersetzung mit der Technik hat einen entsprechenden Kenntnisstand nach sich gezogen. Mit Aufkommen der Diskussion um die Regulierung der E-Zigarette entwickelte sich eine regelrechte Angst um die Auswirkungen auf meinen Gesundheitszustand. Zum einen steht für mich ganz persönlich außer Frage, dass ich die Nikotinabhängigkeit überwinden kann. Zum anderen wird mir durch die neuen Tabakrichtlinien der Zugang zu Liquid in der von mir benötigten Nikotinstärke unmöglich gemacht, ebenso wie der Erwerb hochwertiger Dampfgeräte. In diesem Zusammenhang müssen Sie sich den Vorwurf gefallen lassen, dass Ihr Kenntnisstand über die Geräte am Markt nicht nur eingeschränkt, sondern auch ideologisch verzerrt ist und somit eine Beurteilung welche Geräte hoch- und welche minderwertig sind von Ihnen nicht vorgenommen werden kann. Was bringt mir die Zukunft also? Zuerst mal nimmt sie mir was, nämlich die freie Entscheidung für ein Produkt, das sich in den vergangenen Jahren bereits auf dem Markt etabliert hat. Die aus meinen Ausführungen resultierende Entwicklung wird in der Form ablaufen, dass ich mangels Suchtbefriedigung durch die E-Zigarette über kurz oder lang diese wieder mit Tabak-Zigaretten decken werde, deren schädigende Wirkung ja nun unbestritten ist und die ich ja bereits am eigenen Leib erfahren musste. Das bedeutet in den kommenden 15 Jahren immense Kosten für mich persönlich, aber auch für die Solidargemeinschaft für die Behandlungen der Folgen des Tabak Rauchens, ganz zu schweigen von den Erkrankungen, die ich erwarte und die damit verbundenen Schmerzen.
Jeder einzelne Abgeordnete, der mit seinem Votum die Verbannung der E-Zigarette vom Markt betreibt, trägt dafür die Verantwortung. Am liebsten würde ich mich in angemessener Weise bei jedem einzelnen dafür bedanken, dass ich nun keine Heidenangst mehr um meine Zukunft zu haben brauche. Sie haben aus meinen Befürchtungen eine Gewissheit gemacht.

Ich hoffe das alle die Pro TPD gestimmt haben,damit Leben können das nun weiterhin 10tsdende Menschen pro Jahr an den Langzeitfolgen des Konsums der Tabakzigarette jämmerlich kreppieren.Vielleicht ist ja auch mal jemand aus dem eigenen Bekanntenkreis oder gar aus der eigenen Familie dabei!Herzlichen Glückwunsch!Und wenn es dann vielleicht mal soweit ist,dann bitte immer an die eigene Stimmwahl errinnern!!!

Eine Dystopie scheint mehr und mehr Wirklichkeit zu werden. EU-Abgeordnete setzen sich in ihrem Elfenbeinturm zusammen und entscheiden über die Köpfe der Bürger hinweg, getrieben von Machthunger und Geldgier. Im Hintergrund lenken Großkonzerne mit den nötigen Schmiermitteln die Geschicke.

Um ans Ziel zu kommen, verdreht man Fakten, ignoriert sie gar, streut irreführende und massiv negativ behaftete Medienberichte, die dazu dienen die E-Zigarette in ein schlechtes Licht zu rücken, weil Big Pharma und Big Tobacco ihre Profite in Gefahr sehen.

Anstatt den Kurs zu ändern und die weitaus weniger schädliche Alternative zum Rauchen zu begrüßen und gar zu fördern, giert man lieber nach dem Gewinn der Tabaksteuer und dem Geld, das teure Therapien bringt, wenn das Kind einmal in den Brunnen gefallen ist und die Raucher den Folgen des Zigarettenkonsums zum Opfer fallen. Hinzu kommt, dass so gut wie nutzlose Raucherentwöhnungsmittel in den Regalen der Apotheken verstauben, weil die ",Dampfe", in ihrer heute bestehenden Vielfalt das einzig probate Mittel ist, dem Klimmstengel ein für allemal abzuschwören! Und das Nikotin, meine sehr geehrten Damen und Herren, ist nicht das Problem! (Siehe Dr. Konstantinos Farsalinos, Dr. Michael Siegel, Pronik, Rursus.blog, Clive Bates...um nur einige zu nennen).

Jetzt will Big Tobacco, in Zusammenarbeit mit Big Pharma (Bsp. Imperial Tobacco), den E-Zigarettenmarkt erobern, in dem man überteuerte ",Cigalikes", unters rauchende Volk bringt und dies aus gutem Grund: Der Raucher wird aus Kostengründen nicht bei einem teuren Wegwerfprodukt bleiben und wieder zur Tabakzigarette greifen, wenn er sich nicht umfassend informiert und somit letztendlich eine richtige Dampfe in die Hände bekommt, die ihm die gewünschte Befriedigung bringt und ihn von der Zigarette fern hält. Aber genau das will man ja mit der unsäglichen TPR2 verhindern, indem man den jetzigen, echten E-Zigaretten-/Dampfermarkt zu Tode regulieren will. Hier wird vorsätzlich gehandelt!

Ein wahrlich trauriges Spiel. Der Mensch wird getäuscht, bevormundet und letztendlich ausgeliefert und zur Schlachtbank geführt. Für diese Herrschaften sind die Menschen nichts weiter als Figuren auf einem Schachbrett, oder besser gesagt, Untertanen, die man durch Brot und Spiele bei Laune hält. Man will die Menschheit verdummen und wie Schafe in die Enge treiben, damit man ihnen zu gegebener Zeit das Fell über die Ohren ziehen kann. Doch ich frage mich, wie lange das noch gut gehen wird.

Wer glaubt, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet, der erliegt auch dem Irrglauben, dass Politiker die Interessen der Bürger vertreten. Scheinheiligkeit sind an der Tagesordnung. ",Zum Wohle der Menschheit", ist eine bedeutungslose und abgedroschene Phrase, wenn sie aus den Mündern der meisten Politiker kommt. Heute versprechen sie den Bürgern das Blaue vom Himmel, um auf Stimmenfang zu gehen und morgen schon leben getreu dem Motto: ",Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern",. Demokratie = Heute wählen zu dürfen, wer einem morgen auf der Nase rumtanzt!

Scheitert die Bürgerinitiative EFVI (www.efvi.eu) mangels der benötigten Anzahl an Unterschriften, bleibt als einziges Mittel der juristische Weg, um diese Farce zu stoppen. Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, wird dies ein langer Weg, aber dennoch kein aussichtsloser!

Ich wünsche allen Dampfern die nötige Kraft, diesen Kampf so unbeschadet wie möglich zu überstehen. Wir sind eine starke Gemeinschaft und bleiben so lange nicht leise, bis die Vernunft und die Gerechtigkeit Einzug halten. Diesen Kampfgeist wünsche ich mir übrigens auch für alle anderen Bereiche, und dass die Menschheit endlich aufwacht, nicht mehr resigniert und sich für den Erhalt bzw. die Wiederbelebung der Demokratie und eine bessere Zukunft einsetzt.

Es lebe die Freiheit!

Gesundheit ist und bleibt das höchste Gut. Für eine Lobbyistin der Tabakindustrie wie Frau Verheyen kann ich nur den Daumen nach unten halten. Die Tabakindustrie gehört zerstört. Tabak ist zu oft der Einstieg in härtere Suchtmittel.

ich kenne das sonst nur aus diversen düsteren science-fiction-filmen....

der staat tritt immer mehr zur seite - an dessen stelle treten grosskonzerne, die immer mehr hoheitliche aufgaben übernehmen - bis hin zur gesetzgebung oder gar polizeilicher gewalt....

mit den richtlinien/elektrische zigarette hat die eu den tabakkonzernen einen tollen dienst erwiesen und uns wieder einmal ein gutes stück zukunft gebracht...DANKE!!!

Warum ist denn der erste Kommentar verschwunden? Glücklicherweise hatte ich ihn gespeichert und kann Ihnen damit aushelfen : Lassen Sie sich von der grootesken Selbstbeweihräucherung der Befürworter nicht blenden. Das ist keineswegs ein Sieg für die Gesundheit der Verbraucher, sondern dient nur den großen Konzernen, die diesen potentiell lukrativen Markt nun unter sich aufteilen können, da die störende Konkurrenz durch die Vielfalt moderner Geräte und brauchbarer Liquids ",wegreguliert", wird. Und ausgerechnet einige dieser Industriemarionetten stellen sich jetzt auch noch hin und diffamieren die vernünftigen Gegner als ",Lobbyisten",.

Besonders scheinheilig finde ich, dass in den ",Gründen", erst von einer von einer Harmonisierung des Binnenmarktes schwadroniert wird (4,5) um dann den einzelnen mitgliedsstaaten zu erlauben jeweils ihr eigenes - beliebigs scharf gewürztes - Süppchen zu kochen (48,49,53,54). Ja diese geradezu auffordern, möglichst restriktiv vorzugehen. Die definierten Grenzwerte und sonstigen Einschränkungen dieses ",Vorschlags", stellen dabei das Maximum an Freiheit dar, das die Staaten bei der Umsetzung haben. Und die Kommission hat sich im Rahmen von delegierten Rechtsakten und Durchführungbefugnissen (Moderne EUphemismen für ",Ermächtigungsgesetze",) noch die Freiheit genommen, nachträglich Produkte zu verbieten (46) und Schikanen durch technische Definitionen (50) zu erlassen. Alles natürlich unter den fadenscheinigen Deckmäntelchen ",Sicherheit", und ",Gesundheit",.

Viele der konkreten Beschränkungen und Begründungen dafür, die dann im Artikel 20 (ab Seite 283, vormals Artikel 18) zu lesen sind, stammen fast wörtlich aus einem Pamphlet der Kommission ( http://ec.europa.eu/.../tobacco/docs/fs_ecigarettes_en.pdf ).
Die Proteste darin falsch zitierter und anderer renomierter Wissenschaftler ( http://blog.rursus.de/.../fehler-in-der-tabakrichtlinie.../ ) verhallten ungehört. Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass es hier nicht wirklich um uns Bürger geht, sondern um die Marktinteressen grosser Konzerne (Pharma, Tabak). Natürlich gibt es auch noch die quasireligiösen Fanatiker, die sich ganz dem Kampf für die ",gute Sache",, der Ausrottung jeder Form des Rauchens, verschrieben haben und deren Glauben sich nicht durch banale Wissenschaft erschüttern läßt.

Vom Rat ist auch keine Vernunft zu erwarten.

Auf Europäischer Ebene liegen unsere Hoffnungen nun auf der Europäischen Bürgerinitiative EFVI ( http://www.efvi.eu/index.de.html ). Das ist nicht ",noch eine Petition",. Schon die offizielle Registrierung bei der EU ist kein Kinderspiel. Schauen sie sich doch an, wie wenige dieser Bürgerinitiativen es überhaupt so weit geschafft haben: http://www.citizenhouse.eu/index.php?option=com_eci...
Alle Unterstützungsbekundungen (",Unterschriften",) werden akribisch geprüft und beim kleinsten Fehler verworfen. Und es sind mindesten eine Million (!) dieser Unterschriften von EU-Bürgern nötig, um von der Kommission und dem Parlament angehört zu werden.
Bisher hat erst eine Bürgerinitiative (",Right To Water",: http://www.right2water.eu/de ) diese Hürde nehmen können.

Als letztes Mittel bleibt natürlich der Gang zum EUGH, doch dieser Weg ist steinig und erfordert eine langen Atem. Auch wenn die Aussichten auf Erfolg hier wirklich gut sind, da alle wissenschaftlichen Erkenntnisse diesem Akt der Willkür widersprechen, werden die zwischenzeitlichen Auswirkungen verheeren sein.

Vielen Dank, dass Sie meinen Kommentar zensiert haben ...

Wenn man die im Vorfeld der Abstimmung immer wieder zu lesenden Antworten der Abgeordneten mal richtig liest.....dann fragt man sich warum da eigentlich ca. 700 Leute abstimmen. Immer wieder wurde von den Abgeordneten auf die frage nach ihrem Standpunkt zu der Richtlinie auf sogenannte ",Experten", oder ",Spezialisten", in den Fraktionen verwiesen.
Ich meinte eigentlich das Demokratie so funktioniert das jeder einzelne Abgeordnete eine Meinung hat und entsprechend dieser Überzeugung auch abstimmt. Nur seinem Gewissen verpflichtet...so steht es glaub ich sogar irgendwo.
Hier haben also anscheinend ein paar ",Experten", das Abstimmungsverhalten ganzer Fraktionen bestimmt, sehr gut zu sehen bei rot-rot-grün. Gleichschaltung in Reinstkultur...willkommen in der EUdssR...:-(

Was verleiht denn unseren (?) MEPs das Recht uns Vorschriften zu machen? Im Gegensatz zur freien Entfaltungsmöglichkeit die uns GG, Art.2 garantiert? Doch nur die Behauptung, dass wir arme Süchtige ohne freie Wahl seien, hilflose Menschen für die der fürsorgliche Staat die Pflegschaft übernimmt.
Die Beschneidung der Freiheit erfolgte insbesondere durch den Vertrag von Lissabon, der dem Bürger ein ",hohes Gesundheitsschutzniveau", garntiert, egal ob er das will oder nicht.
Zurück zum Thema: Nikotin in ",Nikotinersatztherapieprodukten", wie Pflastern, Sprays etc. ist nicht suchterzeugend, das steht auf jeder Brötchentüte und in der Werbung (das muss ich wirklich nicht belegen). Nikotin in E-Zigaretten ist genau sowenig suchterzeugend wie in NETs.
Dampfer sind nicht süchtig. Viele reduzieren das Nikotin im Lauf der Zeit und das ist das krasse Gegenteil einer Drogenwirkung.
Damit kracht das Argument, dass man den armen süchtigen Dampfern staatliche Hilfe leisten muss in sich zusammen. Staatliche Einmischung in den Lebensstil mündiger Menschen ist schlicht illegal.
Und das werden wir noch gerichtlich feststellen lassen. Gerichte entscheiden auf Basis von Fakten und nicht nach Lobbyistenmeinung.

Zum Nachlesen:
Alle bezüglich der sogenannten ",E-Zigarette", relevanten Passagen des abgestimmten Textes (offizielle deutsche Übersetzung):
http://detalk.vapourtrails.tv/artikel-20-der-tabakproduktrichtlinie/

Darf ich Sie auf einen gravierenden Fehler (wobei die Tabakrichtlinie eigentlich als ein einziger Fehler anzusehen ist) hinweisen? Im Punkt 2 Ihres obigen Textes befindet sich eine recht erstaunliche Änderung, die mit der Tabakrichtlinie in Kraft treten soll?
Allerdings frage ich mich, ob es sinnvoll ist, meine Zeit diesem Kommentar zu opfern - kann er doch willkürlich Ihrerseits entfernt werden....

Für mich ist es eindeutig ein Skandal, was sich mit dieser sog. ",Richtlinie", abgespielt hat. Der Großteil der EU-Politiker leidet anscheinend an gewaltiger Selbstüberschätzung, muss sich deshalb auch nicht über das zu verabschiedende Thema informieren und rennt blick- und gedankenlos der von den Parteiführungen gewollten Ideologie hinterher. Schade - dafür sind sie nicht gewählt sondern dazu, ",für", die Bürger zu handeln - und nicht, wie in diesem Fall, gegen Gesundheit und Wohlergehen der EU-Bürger.
Und nachher müssen es die Gerichte zurechtbiegen - nochmal auf kosten der steuerzahlenden EU-Bürger. Ein echter Skandal - und leider nicht der einzige.

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