Unions-Politiker attackieren abgeordnetenwatch.de wegen Forderung nach Lobbytransparenz

Seit langem tritt abgeordnetenwatch.de für ein verpflichtendes Lobbyregister ein. Nun haben uns Abgeordnete von CDU/CSU deshalb in einer Bundestagsdebatte massiv angegriffen. Wir seien eine „anmaßende Einrichtung“, sagte der Unions-Politiker Hans-Peter Uhl.

© geldoderleben/flickr/CC BY-SA 2.0


Jetzt soll es also auch noch ein „Informations- und Gesprächswatch geben“, empörte sich der CSU-Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Uhl kürzlich im Bundestag, als es dort um die Einführung eines verbindlichen Lobbyregisters ging. Uhl und seine Fraktion sind der Meinung, dass es beim Lobbyismus schon ausreichend transparent zugehe.

Doch das ist mitnichten der Fall. abgeordnetenwatch.de musste den Deutschen Bundestag erst verklagen um in Erfahrung zu bringen, welche Interessenvertreter über die Fraktionen einen Hausausweis und damit freien Zugang zu den Abgeordnetenbüros erhalten haben: Seit Beginn der Legislaturperiode waren dies 1.103 Vertreter von Unternehmen, Verbänden und Organisationen, darunter Rüstungskonzerne wie EADS und Krauss-Maffei Wegmann, die Frackinglobby und große Zeitungsverlage, auf deren Betreiben hin im vergangenen Jahr das umstrittene Leistungsschutzrecht eingeführt wurde. Mehr als die Hälfte der Zugangsscheine vergab die Union.

„Abgeordnetenwatch führt das freie Mandat in das Absurde“

Auch wenn die Namen dieser Lobbyisten jetzt öffentlich sind und viele ihren Hausausweis inzwischen wieder abgeben mussten, bleibt der Einfluss von Interessenvertretern auf politische Entscheidungen nach wie vor im Dunkeln. Als einzige parlamentarische Kraft im Deutschen Bundestag will die CDU/CSU, dass dies so bleibt. Die Union ist strikt dagegen dass bekannt wird,

  • auf welche Gesetzentwürfe Interessenvertreter Einfluss nehmen (dies passiert zumeist über die Ministerien),
  • in wessen Auftrag Lobbyagenturen oder Anwaltskanzleien arbeiten,
  • ob frühere Abgeordnete oder Beamte Lobbyarbeit betreiben,
  • wie viel Unternehmen und Verbände für ihre Lobbyaktivitäten ausgeben.

Aus der Sicht von CDU und CSU wollen die Befürworter von mehr Lobbytransparenz vor allem eines: Abgeordnete kontrollieren und bevormunden. „Ich finde es schlimm, dass wir immer intensiver darüber reden, wie die Abgeordneten noch lückenloser in ihrer Arbeit beobachtet werden können“, echauffierte sich der parlamentarische Geschäftsführer der Union, Bernhard Kaster, in der Debatte. „Der Begriff 'Abgeordnetenwatch', übersetzt: Abgeordnetenbeobachtung, das führt das freie Mandat in das Absurde.“

Verzweifelter Abwehrkampf gegen ein Lobbyregister

In Wirklichkeit zielt ein Lobbyregister jedoch gar nicht auf die Abgeordneten, sondern allein auf Interessenvertreter. Nur sie sollen sich registrieren und Angaben zu ihren Lobbyaktivitäten machen müssen (s.o.) - das freie Mandat wird also in keinster Weise beeinträchtigt. Dies wäre auch gar nicht zulässig, weil es vom Grundgesetz geschützt ist.

Es ist eine verzweifelter Abwehrkampf, den die Union in Sachen Lobbyregister führt: Sie steht mit ihrer Ablehnung ziemlich allein auf weiter Flur und will es nicht einsehen. CDU-Mann Kaster warf den Oppositionsfraktionen am Freitag allen Ernstes vor, sie hätten ihre Anträge für ein verbindliches Lobbyregister nur deswegen auf die Tagesordnung gesetzt, um sich den „Applaus einschlägiger Internetplattformen verschiedener linker Netzwerke“ abzuholen. Tatsächlich fordern inzwischen selbst 78 Prozent der Unions-Anhänger ein verbindliches Lobbyregister, wie eine repräsentative Emnid-Umfrage im vergangenen November ergab (damit liegen sie übrigens genau im Bevölkerungsdurchschnitt). Auch zahlreiche Interessenvertreter schließen sich dem an – sie wollen raus aus der Schmuddelecke. Viele EU-Mitgliedsstaaten haben ein Lobbyregister längst eingeführt, genauso wie Kanada und die USA.

Mit abstrusen Behauptungen gegen ein Lobbyregister

"Anmaßende Einrichtungen wie abgeordnetenwatch.de" CDU-Politiker Hans-Peter Uhl in der Debatte zum Lobbyistenregister auf Antrag der LINKEN.

— Petra Sitte (@Petra_Sitte_MdB) 10. Juni 2016

Ungeachtet dessen versucht die Union, das Lobbyregister mit haltlosen Unterstellungen zu diskreditieren. Vor einiger Zeit stellte sie in Person von Michael Grosse-Brömer, dem ersten Parlamentarischen Geschäftsführer, die abstruse Behauptung auf, auch die Namen von Bürgern würden von einem Lobbyregister erfasst, wenn diese sich mit einem Abgeordneten träfen. Und bei der Bundestagsdebatte am Freitag bemühte der CSU-Abgeordnete Hans-Peter Uhl sogar die Sowjet-Diktatur, um gegen ein verbindliches Lobbyregister Stimmung zu machen:

„Der Fähigkeit des Abgeordneten zur Einordnung und Abwägung wird nicht vertraut. 'Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser' – dieses Schlagwort, das Lenin zugeschrieben wird, wird heute eher scherzhaft benutzt. Es hat aber im Lauf der Geschichte der Unfreiheit, Regulierung und Bevormundung Tür und Tor geöffnet. Das wollen wir nicht.“

Damit nicht genug, auch gegen abgeordnetenwatch.de teilte Uhl in seiner Rede aus. Wir seien eine „anmaßende Einrichtung“, rief er ins Plenum.

Ja, wir maßen uns an, für ein verbindliches Lobbyregister einzutreten. Wenn Sie dies auch tun, zeichnen Sie unsere Petition "Schluss mit geheimem Lobbyismus!"

Update 27. Juni 2016:

Laut Hans-Peter Uhl braucht es in einer Demokratie keine "Aufpasserorganisationen" wie abgeordnetenwatch.de. In einer Antwort auf mehrere Bürgerfragen schrieb er:

"Theodor Heuss hat Demokratie als Herrschaft auf Zeit bezeichnet. Dem stimme ich sehr zu. Wichtig ist für die Demokratie auch ein lebendiges Vertrauensverhältnis zwischen dem Bürger und seinem Abgeordneten. Irgendwelcher "Aufpasserorganisationen" bedarf es dazu nicht."

Dass unsere Arbeit für Hans-Peter Uhl ein Ärgernis darstellt, ist nicht wirklich überraschend. Vor einiger Zeit haben wir beispielsweise öffentlich gemacht, dass der CSU-Abgeordnete im letzten Moment eine verbraucherschutzfreundliche Regelung aus dem umstrittenen Meldegesetz kippte - zur Freude der Adresshändlerlobby. Ohne Uhls Last-Minute-Änderung am Gesetzestext hätte es vermutlich Ärger mit der Wirtschaft gegeben, plauderte damals dessen Wahlkreismitarbeiter aus.

Update 30. Juni 2016:

Die Aussage von Hans-Peter Uhl, in einer Demokratie bedürfe es keiner "Aufpasserorganisationen", hat ein Bürger zum Anlass genommen, sich per Mail an den Abgeordneten und Juristen zu wenden:

Sehr geehrter Herr Uhl,
gerade als studierter Jurist sollten Sie es allerdings besser wissen:
"Theodor Heuss hat Demokratie als Herrschaft auf Zeit bezeichnet. Dem stimme ich sehr zu. Wichtig ist für die Demokratie auch ein lebendiges Vertrauensverhältnis zwischen dem Bürger und seinem Abgeordneten. Irgendwelcher "Aufpasserorganisationen" bedarf es dazu nicht."
Wenn das wirklich Ihre Aussage ist – was mich nicht verwundern würde – ist das bestenfalls ein Eigentor.
Natürlich benötigt die Legislative eine Aufpasserorganisation. Nur in Dikaturen – wie jetzt zunehmend schön zu beobachten in der Türkei – werden diese mehr und  mehr mundtot geschlagen.
In einem demokratischen Staat und noch wichtiger – Rechtsstaat – gibt es sogar mehrere dieser Organisationen:
- BVerfG
- BVerwG
- Pressefreiheit
- Versammlungsfreiheit
- Bürgerinitiativen.
Ohne diese ist ein Parlament keinesfalls ein Garant für Demokratie – Sie sind der beste Beweis!! Und gerade wegen Leuten wie Ihnen hat der Souverän Initiativen wie AW mit Pouvoir versehen!
Mit freundlichen Grüßen,

Update 14. Juli 2016:

In einer Antwort an einen Bürger hat uns Hans-Peter Uhl mit totalitären Terrorregimen in Verbindung gebracht. Uhl schreibt, eine Gesellschaft würde unfrei, wenn sie auf die Unvollkommenheit des Menschen und der Gesellschaft „mit immer mehr Aufpasserorganisationen reagieren würde. Im Kommunismus und im Nationalsozialismus ist man den Weg des Misstrauens und der Überwachung gegangen. Auch dem kleinsten und bestgemeinten Ansatz in dieser Richtung sollte man nicht folgen.“

In Bezug auf ein von uns gefordertes Lobbyregister wiederholte Uhl die abstruse Behauptung, auch Bürger müssten damit rechnen, dass ihre Gespräche mit Abgeordneten erfasst würden. Der CSU-Abgeordnete schreibt:

"Zu den Aufgaben eines Abgeordneten gehört es, Bürger anzuhören, die das Gespräch mit ihm suchen. Einen Teil dieser Bürger zu diskriminieren, indem man sie registriert und ihre Namen veröffentlicht, habe ich abgelehnt und deshalb einem diesbezüglichen Antrag die Zustimmung verweigert."

Lesen Sie zu der Antwort von Hans-Peter Uhl auch unseren Artikel "Politiker sieht Gemeinsamkeiten zwischen Nationalsozialismus, Kommunismus und abgeordnetenwatch.de"


Wie CDU und CSU den Bürgern Angst vor einem Lobbyregister machen:

Lizenz: Der Text auf dieser Seite steht unter der Creative Commons Lizenz BY-NC-SA 4.0.

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Kommentare

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Das Transparent sagt mehr als tausend Worte! Super!!!

Antwort auf von Astrid Laban

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Leider ist es sehr bezeichnend für diese Zeit, dass sog. "Volksvertreter", sollet wohl eher lauten "Volksverdreher" mit schier unglaublicher Arroganz und Ignoranz, Ihr eigenes Wohl und das Ihres Bankkontos im Auge, agieren. Meine Damen und Herren, zur Erinnerung: "alle macht geht vom Volke aus, das Volk ist der Souverän"
Das Volk turnusgemäss zum Stimmvieh zu degradieren reicht leider nicht. Ebensowenig sich selbst zu verstecken und den Bürger ständig gläserner zu machen.
Ihre handlungsweise würde für viele Arbeitnehmer in letzter Konsequenz häufig einen Strafantrag
wegen Veruntreuung nach sich ziehen.

Antwort auf von Martin Brückner

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Hierzu empfehle ich "Die leise Diktatur" als Bettlektüre - danach liegt man garantiert die halbe Nacht wach...

Antwort auf von Doc

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Also ich verstehe nicht, wie sie dieses widerliche Machwerk hier empfehlen können, ist es Absicht, oder Unwissenheit? Mir reichten die ersten Seiten, Vorwort und Einleitung, welche im Netz kostenfrei zu lesen sind, einfach den Titel des Buches googlen... Dort werden Udo Olfkotte, Jochen Kopp und Eva Herman als Verfechter der Wahrheit genannt, NGOs als Unterdrücker der Meinungsfreiheit, und immer wieder wird das Christentum bemüht, dem durch staatlichen Laizismus das Ende in Deutschland sowie Europa bevorsteht. Da wird schon 2010 vor schleichender Einführung der Scharia gewarnt, doch bewiesenermaßen haben wir immer noch keine Scharia im Gesetz, es ist auch nicht beabsichtigt!!! Angeblich wird unsere Freiheit "geknebelt" durch "Neoheidentum" sowie "Der Macht von Nichtrgierungsorgansitionen" usw. usw...Dieses Buch ist ein Pamphlet allerübelster Sorte...

Antwort auf von Astrid Laban

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Zufaellig habe ich heute eine Rundfunksendung ueber die Zustaende in Mexiko gehoert. Da dachte ich, wir muessen auf unsere Politiker sehr sehr aufpassen und sie tatsaechlich kontrollieren, sonst ist es eines Tages zu spaet (siehe Mexiko). Das klingt ueberspitz aber die Mechanismen der Geschichte bestaetigen, dass alles moeglich ist. Deshalb mein Dank an alle, die ihre kostbare Zeit darauf verwenden, schaedliche Machenschaften sofort zu bekaempfen.

Antwort auf von Astrid Laban

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Wer so skrupellos gegen die Interessen der Bevölkerung handelt, wie Abgeordnete, die nur der Fraktionsdisziplin und keineswegs ihren Wählern verpflichtet sind, muss unbedingt und auf das Penibelste überwacht und kontrolliert werden. [gelöscht. Bitte unterlassen Sie Unterstellungen. Die Red.] Institutionen wie abgeordnetenwatch sind ein absolutes Muss. Ihnen gebührt unser ganzer Dank.

Antwort auf von Astrid Laban

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Zufaellig habe ich heute eine Rundfunksendung ueber die Zustaende in Mexiko gehoert. Da dachte ich, wir muessen auf unsere Politiker sehr sehr aufpassen und sie tatsaechlich kontrollieren, sonst ist es eines Tages zu spaet (siehe Mexiko). Das klingt ueberspitz aber die Mechanismen der Geschichte bestaetigen, dass alles moeglich ist. Deshalb mein Dank an alle, die ihre kostbare Zeit darauf verwenden, schaedliche Machenschaften sofort zu bekaempfen.

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Tja, eine offene und demokratische Gesellschaft, wie wir sein wollen, muss auch für Politiker gelten. Es ist doch einfach immer wieder nur erstaunlich, dass Politiker sich offensichtlich nur sich selbst und ihrer Kaste verpflichtet fühlen, während sie gleichzeitig vom Bürger immer mehr Einschnitte erwarten. Und was die Politiker nicht leisten wollen, müssen dann eben andere übernehmen. Vielen Dank an abgeordneten watch für die Hartnäckigkeit, die wir dringend benötigen. Ach übrigens: Herr Uhl ist schon lange im Pensionsalter. Er könnte ja auch mal den Platz für die nächste Generation frei machen.

Antwort auf von Angeika Höpfner

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Das wissen wir doch alle schon lange, die meisten wollen es nur nicht wahr haben, dass unsere Politiker weder am Volk, noch an einer wirklichen Demokratie, noch an Gerechtigkeit, noch an einem wirkl. Sozialstaat, noch an der Zufriedenheit der Bürger interessiert sind. Die interessieren sich nur noch für sich selbst und ihre Amigos, wie ich und Millionen anderer begriffen haben. Was tun sie denn für uns, das Volk??
Noch nie wollten unsere Politiker IHRE Nebeneinnahmen, IHRE Nebenjobs offenlegen. Alles, was sie dem Bürger abverlangen, sind sie selbst nicht bereit zu leisten. Das sind unsere heutigen Politiker. Ich hoffe bei den nächsten Wahlen werden die Menschen ihnen endlich mal die rote Karte zeigen, allerdings nicht mit der AFD bitte.

Antwort auf von Caren Anne Poe

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Wenn nicht mir der AfD - mit wem denn dann bitte von den (bei rund 50 % Nichtwählern) ohne wirkliches Wählermandat, in reiner Diktatur herrschenden "demokratischen" Parteien:::?! Vielleicht mit der SPD eines Ministers Gabriel, der nur für sein Amt als SPD-Bonze 20.000 Euro im Monat abzockt, während seine "sozial-demokratische" Partei SPD schuldlos gewordene Arbeitslose in Hartz IV und Alötersarmut verkommen läßt...?!
Wann wird der "deutsche Michel" wohl endlich einmal schlau werden? Vermutlich nie...! Das scheint eine unabänderliche "deutsche Tragödie" zu sein.

Antwort auf von Johannes Raddatz

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Lieber Johannes,
du hast mir vollkommen aus dem Herzen geschrieben! Genau so ist es. Die Deutschen sind einfach wie eine dummer Schafsherde und machen alles mit. Das fängt im Kleinen an und hört auch bei lebensentscheidenden Angelegenheiten nicht auf. Vielleicht verdienen wir es einfach so. Ich jedenfalls werde auch AfD wählen, Hauptsache keine Stimme für die Verbrecher, die das Land seit 60 Jahren korrumpieren und an die Wand fahren.

Antwort auf von Ralf Schöneich

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Lieber Herr Schöneich,
wenn ich mich so umsehe finde ich, dass es uns Deutschen ganz besonders im internationalen Vergleich schon sehr gut geht. In den letzten 60 Jahren ("in denen man uns anscheinend gegen die Wand gefahren hat") hatten wir weder einen offenen Krieg in Deutschland, noch mussten wir ins Ausland fliehen. Wenn es etwas gibt, bei dem ich mich schlecht fühle, dann ist es, dass wir es so gut haben, weil es anderen Ländern sehr schlecht geht. Aber wenn Sie das ändern wollen, sind Sie bei der AFD falsch.
Übrigens sind AFD Politiker genauso korrupt wie andere auch und würden mit ihrer Steuerpolitik nur dafür sorgen, dass die Kluft zwischen Arm und Reich noch größer wird, indem sie der Mittelschicht einreden, dass die die eh schon weniger haben und ganz besonders die bösen Ausländer eine Gefahr für deren Wohlstand darstellen. Und wir sollen da schön brav mitmachen, womit wir wieder bei Ihrer "dummen Schafsherde" wären. So alternativ scheint die AFD mir dann doch nicht zu sein.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!

Antwort auf von Natalie

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nun liebe Natalie, da sind Sie ja ganz auf Linie der Kanzlerin. Sicher geht es uns nicht schlecht, lässt man mal Kinder-, Altersarmut, fehlende Lehrer, Polizisten, Strassen, Brücken usw. außen vor. Das wird sich ändern, denn erhöhte Rüstung gen Osten und steigende Flüchtlingskosten werden daran nagen.
Nun denn, irgendwann geht's wieder aufwärts ....

Antwort auf von Manni

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Und sie glauben tatsächlich, eine andere Partei, speziell die AfD würde etwas daran ändern? Wer sich die Typen anschaut, wird feststellen, die stopfen sich die Taschen noch mehr voll, endlich an den Futtertrögen.. Wenn sie wirklich etwas ändern wollen, dann wählen sie Die Linke.

Antwort auf von Ralf Schöneich

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Und ich glaubte, hier ist ein Treffpunkt für mündige Bürger. Statt selbst aktiv zu werden - "Abgeordnetenwatch" macht es vor - gibt man seine Stimme an Populisten und schickt diese als willkommene Fürsprecher nach vorne, völlig egal was danach kommt. Da kann man nur noch Kopf schütteln.

Antwort auf von Ralf Schöneich

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Auch die AFD-Wähler gehören zu "den Deutschen" und scheinen ihrer Meinung nach ja eine dumme Schafsherde zu sein.

Antwort auf von Ines Lindner

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Ja, sehe ich auch als dumme Schafsherde, die später mal sagen werden, dass habe ich nicht gewußt.

Antwort auf von Ralf Schöneich

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AfD wählen um CDU/CSU und SPD ab zu strafen, ist genau so blöd wie sein Auto zu verbrennen, weil die KFZ-Werkstatt zu viel für die Reperatur genommen hat. Schauen sie sich doch mal das Programm der AfD an. Mindestlöhne abschaffen, Steuern für die Reichen und Konzerne runter, Steuerfreibetrag abschaffen und Steuern für Normalverdiener erhöhen, Atomkraft ausbauen, Alternativenergie stoppen u.s.w. u.s.w. Ob Arme oder Mittelständler, wer AfD wählt, bei dem kann man nur sagen:"Nur die allerdümmsten Kälber, wählen ihre Schlächter selber"

Antwort auf von Johannes Raddatz

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Lieber Johannes,
du hast mir vollkommen aus dem Herzen geschrieben! Genau so ist es. Die Deutschen sind einfach wie eine dummer Schafsherde und machen alles mit. Das fängt im Kleinen an und hört auch bei lebensentscheidenden Angelegenheiten nicht auf. Vielleicht verdienen wir es einfach so. Ich jedenfalls werde auch AfD wählen, Hauptsache keine Stimme für die Verbrecher, die das Land seit 60 Jahren korrumpieren und an die Wand fahren.

Antwort auf von Ralf Schöneich

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Wenn man AfD wählt, nur um den etablierten Parteien die rote Karte zu zeigen, treibt man die Pest mit der Cholera aus. Bezüglich Transparenz/Lobbyismus haben sie einen einzigen sinnvollen Punkt in ihrem Programm - der wird aber mehr als wettgemacht durch den Rest des Wahlprogramms, der uns ins Mittelalter zurückwirft. Ich als Frau habe jedenfalls keine Lust, wieder das Heimchen am Herd zu werden und finanziell abhängig von meinem Mann zu sein - nur eine der vielen lustigen Ideen der AfD. Gerade die AfD, die noch mehr Steuervorteile für Besserverdiener einführen will, den Klimawandel leugnet und die Energiewende abschaffen will, sind doch das Sprachrohr für die Wirtschaft. Und wenn sie erstmal an der Macht sind, bestimmt auch genau so käuflich wie ihre Vorgänger im Amt...

Antwort auf von Lenka

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[gelöscht. Bitte unterlassen Sie sexistische Bemerkungen. Die Red.]

Antwort auf von Johannes

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Lieber Herr Johannes,
wer ist denn „man“? Meinen Sie damit Vertreter des homo sapiens sapiens mit einem X- und einem Y-Chromosom? Tatsächlich wäre „man“ in diesem Fall ein Rechtschreibfehler und müsste „Mann“ geschrieben werden. Oder handelt es sich bei dem folgenden Text um Ihre eigene Meinung, denn dann könnten Sie doch einfach „ich“ schreiben. Außer natürlich, mit „man“ ist eine mir unbekannte Gruppierung, für die Sie sprechen und die namentlich nicht genannt werden möchte, gemeint (z.B. die Illuminaten). Was mich wirklich interessiert, ist Folgendes: Sie kennen Frau Lenka anscheinend ganz gut, da sie sich ein Urteil über Ihre Künste am Herd erlauben, aber warum verspüre ich dann in Ihrem Kommentar die Absicht, sie zu beleidigen, anstatt sich mit ihr politisch auseinanderzusetzen, so wie sie das mit Ihnen versucht?
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!

Antwort auf von Natalie

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Hier wäre es wirklich schade um jedes weitere Wort...!

Antwort auf von Johannes

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Diese regelrechte Frechheit - aus der langen Liste Ihrer "Lösch-Orgien", wie es an anderer Stelle trefflich heißt, hatte ich ja noch gar nicht gelesen.
Deshalb hierzu auch noch eine Anmerkung:
Aus den bekannten, zumindest (noch) nicht gelöschten Gründen hatte ich ja meine bereits online auf den Weg gebrachte Spendenüberweisung schnellstens wieder gelöscht. Und auch Ihren Spendenaufruf per eMail schicke ich nunmehr ins Daten-Nirwana.

Andernfalls würde ich mich ja bis an mein Lebensende grämen, meiner Bevormundung und der gleich mehrfachen Bezichtigung angeblicher Unterstellungen und "sexistischer" Bemerkungen durch Sie auch noch finaziellen Vorschub zu leisten!

Insbesondere hinsichtlich "sexistischer" Bemerkungen muß ich einmal ganz deutlich die Frage stellen: Haben Sie überhaupt noch einen Überblick, wovon Sie hier eigentlich faseln...?!

Ganz offensichtlich sind hier nicht nur, wie es ebenfalls an anderer Stelle heißt, "die Narren los", sondern hier sind offenmbar auch alle Schulmeister Oberlehrer und Besserwisser der gesamten Nation versammelt...!

Antwort auf von Lenka

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Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. So eine Partei brauchen wir erst recht nicht. Die würden Deutschland noch schlechter dastehen lassen. Und ich als Frau möchte selber entscheiden wieviel Kinder ich bekommen soll. Und ich möchte nicht abhängig vom meinen Mann sein. Ich brauche auch kein Mann was mir sagt was ich tun soll. Was für ein Zeitalter lebt die Afd. Kein Krieg miterlebt , aber große Sprüche klopfen. Für mich sind das Hetzer.

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