Hoher Regierungsbeamter wechselte auf Chefposten bei Lobbyagentur

Nur wenige Monate nach seinem Ausscheiden aus dem Wirtschaftsministerium hat der frühere Büroleiter von Michael Glos und Ex-Abteilungsleiter unter Sigmar Gabriel einen Chefposten bei der Lobbyagentur EUTOP übernommen. Das Ministerium hatte nach abgeordnetenwatch.de-Informationen keine Einwände - und winkte den pikanten Seitenwechsel ohne Bedenken durch.

Wenn man der Lobbyagentur EUTOP eine Presseanfrage schickt kann es passieren, dass man wenig später Post von der bekannten Rechtsanwaltskanzlei Schertz Bergmann erhält. Er vertrete die EUTOP International GmbH und zwei ihrer Tochterfirmen, schickte der Anwalt kürzlich in einem Schreiben an abgeordnetenwatch.de voraus, um dann zu einer pikanten Personalangelegenheit bei seinem Klienten Stellung zu nehmen.

Es geht um die EUTOP Frankfurt Finance GmbH, einer laut Handelsregister am 6. Oktober 2015 eingetragenen Tochterfirma der Münchener Lobbyagentur, und um einen ihrer beiden Geschäftsführer. Diese Personalie brisant zu nennen, ist ganz sicher nicht übertrieben. Denn bei dem neuen EUTOP-Verantwortlichen in der Finanzmetropole handelt es sich um einen langjährigen hohen Regierungsbeamten, der erst im April 2015 aus dem Staatsdienst ausgeschieden war: Ministerialdirektor a.D. Detlef Dauke.

Früher Staatsdiener, heute Lobbyisten-Dienstleister

In den vergangenen Jahrzehnten legte Dauke zunächst in Bonn, dann in Berlin eine steile Karriere hin: Ende der 80er Jahre Pressereferent im Bundesinnenministerium, dann Leiter des Pressereferates, später Büroleiter des damaligen CSU-Landesgruppenchefs Michael Glos. 2005 wechselte er mit Glos ins Bundeswirtschaftsministerium und übernahm die Leitung von dessen Ministerbüro, zwei Jahre später der Aufstieg an die Spitze der Technologieabteilung. Es folgte der Chefposten in der Abteilung Energiepolitik, bevor ihn Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel 2014 zum Abteilungsleiter für Innovations-, IT- und Kommunikationspolitik machte. Am 2. April 2015 wurde der langjährige Staatsdiener in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

Seit Oktober 2015 ist Detlef Dauke nun Lobbyisten zu Diensten. Im Gesellschaftsvertrag seines neuen Arbeitgebers EUTOP Frankfurt Finance GmbH ist nachzulesen, worin seine neue Tätigkeit u.a. besteht: in der "Begleitung von Interessenvertretungen von Unternehmen, Verbänden und sonstigen Organisationen aus dem Finanzsektor insbesondere bei den Institutionen und Agenturen der Europäischen Union und ausgewählter Mitgliedsstaaten." Vereinfacht gesagt: Zu ihren Lobbyterminen werden Konzern- oder Verbandvertreter von EUTOP-Leuten begleitet.

Türöffner für Lobbyinteressen im Wirtschaftsministerium?

Die Frage ist: Öffnet EUTOP Finance-Geschäftsführer Dauke seinen Kunden die Tür zum Bundeswirtschaftsministerium, für das er bis vor kurzem noch tätig war?

Auf abgeordnetenwatch.de-Anfrage ließ die Lobbyagentur über ihren Anwalt bestätigen, dass man seine Klienten auch zu Institutionen der Bundesrepublik Deutschland begleite. Es sei jedoch "nicht möglich, diese Institutionen im Einzelnen zu benennen", so der EUTOP-Anwalt. "Die Auswahl der Institutionen orientiert sich an dem jeweiligen Anliegen des einzelnen Klienten unserer Mandantschaft. Es gibt folglich keine Beschränkung auf konkrete Institutionen." Unklar bleibt deshalb, ob die EUTOP Frankfurt Finance GmbH ihre Kunden auch an Daukes frühere Wirkungsstätte, das Bundeswirtschaftsministerium, begleitet.

Nicht der erste Spitzenbeamte, den EUTOP unter Vertrag nahm

Am Ende ist dies gar nicht mal entscheidend, denn der Seitenwechsel ist in jedem Fall höchst fragwürdig. Als erfahrener Politik-Insider weiß Detlef Dauke, wen man in welcher Behörde bei welchem Anliegen kontaktieren muss, im Idealfall kennt er die Entscheider persönlich. Diese als Staatsdiener erworbenen Kontakte machen Dauke für eine Lobbyagentur wie EUTOP interessant, die ihren zahlungskräftigen Kunden nun einen vermutlich sehr viel besseren Zugang zu politischen Entscheidungsträgern anbieten kann als viele Konkurrenten. Aus dem gleichen Grund dürfte die Agentur Ende 2014 auch den Staatssekretär a.D. im Verteidigungsministerium, Stéphane Beemelmans, als Geschäftsführer der EUTOP-Hauptstadtniederlassung in Berlin unter Vertrag genommen haben (abgeordnetenwatch.de berichtete).

Um so erstaunlicher ist, dass das Wirtschaftsministerium Daukes Seitenwechsel offenbar bedenkenlos durchwinkte. Gegenüber abgeordnetenwatch.de verweigerte das Haus von Sigmar Gabriel zunächst konkrete Angaben zum Fall Dauke und begründete dies mit dem Schutz von "personenbezogenen Daten". Erst als wir unsere Fragen auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes zustellten, bestätigte das Ministerium, dass man die Tätigkeit von "Herrn Ministerialdirekor a.D. Detlef Dauke [...] nicht untersagt" habe. Der EUTOP-Anwalt wurde gegenüber abgeordnetenwatch.de deutlicher: Das Wirtschaftsministerium habe erklärt, dass "keine Bedenken" gegen einen Wechsel des hochrangigen Beamten zu der Lobbyagentur bestanden hätten.

Wirtschaftsministerium kann Seitenwechsel verhindern

Dabei hat das Ministerium eine rechtliche Handhabe, um den Seitenwechsel eines Beamten in einen Lobbyjob zu verhindern. Laut Bundesbeamtengesetz ist nämlich die Erwerbstätigkeit eines früheren Staatsdieners außerhalb des öffentlichen Dienstes "zu untersagen, soweit zu besorgen ist, dass durch sie dienstliche Interessen beeinträchtigt werden." Mit anderen Worten: Wenn Gefahr besteht, dass Ministeriumsinteressen beeinträchtigt sind, muss ein Ministerium den Seitenwechsel eines Beamten verbieten.

Dass bei Daukes neuer Tätigkeit für einen Big Player im Lobbybusiness keinerlei dienstliche Interessen des Bundeswirtschaftsministerium beeinträchtigt werden können, ist schwer vorstellbar. Denn auch wenn Dauke selbst am EZB-Standort Frankfurt vornehmlich mit Lobbyisten aus der Finanzwelt zu tun hat - für andere EUTOP-Kunden dürften Kontakte ins Bundeswirtschaftswirtschaftsministerium Gold wert sein.


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Kommentare

Wieder geht es H&H nur darum, einmal wieder den Stift zu zuecken und haltlose Unterstellungen kundzutun. Dauke war Abteilungsleiter – nicht einmal im Finanzministerium – und beraet jetzt Finanzunternehmen in politischen Fragen. Und? Wo bitte ist da der Interessenkonflikt?
H&H versuchen nicht einmal darzulegen, wo der Interessenkonflikt liegen koennte. Sie wissen es ganz genau: ihn gibt es nicht. Es ist das Geschaeft von H&H und abgeordnetenwatch.de, einmal mehr unberechtigte Zweifel zu saehen und Menschen vorsaetzlich in Verruf zu bringen.

Achso: beide Abteilungsleiter wurden in den Ruhestand versetzt – und wenn sie nicht arbeiten wuerden, koennten sie es sich auch Kosten der Steuerzahler auch daheim bequem machen. Waere dies, was H&H fuer gut befinden?

Wenn wir dabei sind: Wie schaut es eigentlich mit der H&H’s eigener Transparenz aus … Stichwort Finanzen, Stichwort Politikerkontakte.

Sie glauben also das die in den Ruhestand versetzten keine Bezüge, finanziert über den Steuerzahler, erhalten?

Meines Wissens Herr Heidecker werden die Ruhegehaelter bei hoeheren Beamten nicht mit den weiteren Lobbyeinkuenften verrechnet. Nur bei der Einkommensversteuerung sollte der Ruhebeamte diese angeben. Somit ist ihr Satz mit gesparter Allgemeinbelastung des Steuerzahlers ein leeres Gerede.

gamundio

Da sind Sie falsch informiert. Die Einkommen werden angerechnet.

gamundio

Da sind Sie falsch informiert. Die Einkommen werden angerechnet. Erst ab dem Ruhezeitalter (derzeit so 65-66 Jahre) nicht mehr.

Hallo Herr Troll, ja genau Sie, die Sie sich jetzt angesprochen fühlen.

Irgendwo in einem Kämmerchen sitzend, mit zu viel freier Zeit und sich hinter einer jämmerlichen Pseudo-Identität verbergen - das ist schon ganz schön armselig.

Sie könnten die Welt ein wenig besser machen, könnten jetzt vor Ihre Haustür treten und einer Omi über die Straße helfen. Oder Sie könnten Ihrer Frau oder Ihrem Mann mal wieder einen netten Brief schreiben, so richtig mit Stift und Papier. Und statt dessen sitzen Sie wahrscheinlich ganz einsam vor Ihrem Rechner und arbeiten sich an einer NGO ab. Sie sind ein bedauernswertes Würstchen, dessen Profilneurose Behandlung bedürfte.

Ringo, ich schliesse Sie ins Herz und meine Gebete mit ein ;-)

Gibt es Sie morgen eigentlich noch unter dem Namen oder sind Sie morgen schon im H&H Namensgrab abgetaucht?

Also ein wenig habe ich bei dem Text auch gedacht, es wird schon etwas übertrieben. Klar macht so ein Lobbytrupp das nicht grundlos, aber ich nehme an die Schlüssel zum Ministerium hat man ihm schon vorher weg genommen und so ganz willenlos ist man auf der ministerialen Seite auch nicht um sich der scheinbar sirenenhaften Macht eines Ex Kollegen zu entziehen.

VORSICHT - glaubt nichts, was "Mr.H." hier von sich gibt!
Es handelt sich hier entweder um einen sehr verwirrten Menschen, oder (wahrscheinlicher) um ein [Anm. d. Redaktion: Unangebrachter Begriff. Bitte bemühen Sie sich um einen höflichen Umgangston] . Seine Argumentation ist sowas von einseitig darauf abgezielt, Abgeordnetenwatch etwas zu unterstellen. Und auf dem anderen Auge scheint er blind zu sein...
siehe seine Kommentare zu "Lobbyisten stückelten..."
Aber ehrlich, spart Euch die Energie, es gibt bestimmt sinnvolleres, als sich mit solchen Spinnern abzumühen.
Ach, und "Mr.H." - bitte keine Gebete für mich. Ihr Gott ist sicher nicht mein Gott...

J Doe, ich bete trotzdem fuer Sie ;-) Naechstenliebe eben von mir.

„Es handelt sich hier entweder um einen sehr verwirrten Menschen, oder (wahrscheinlicher) um ein [Anm. d. Redaktion: Wort gelöscht da unangebracht].“
Ihre Ausdrucksweise verraet bereits, dass Sie ein grundlegendes Problem haben und dies nennt sich die Akzeptanz von Meinungsfreiheit.

Nein, mit Unterstellung an abgeordnetenwatch.de und H&H hat dies nichts zu tun. Nur wenn diese beiden Herren hier permanent mindestens durch den Duktus ihrer Worte Dritten unlautere Dinge unterstellen, dann ist dies mehr als Ehrenruehrig und nebenbei schaedigt es das Ansehen des Staates, der unteranderen auch die Herren H&H fuettert … und Sie nebenbei auch, zumindest indirekt.
Da muss ich nicht blind sein, sondern sehe einfach die Dinge mit offenem Auge.

Achso, allein dadurch, dass Sie mir unterstellen, auf einem Auge blind zu sein, bestaetigen Sie letztlich, dass ich doch mit anderem Auge ganz klar sehe und den wunden Punkt getroffen habe.
Und jetzt bin ich gespannt – aber ich vermute, Sie sind wieder eine von H&H’s Eigenschreibereien und der Name verschwindet auch schon wieder in deren ewigen Jagdgruenden.

H8H, habe ich doch einen wunden Punkt getroffen? Naja, Sie koennen Ihn zumindest was die Punkte Finanzen und Politikerkontakte ganz einfach beseitigen – aber ich vermute, dies waere einfach zu peinlich fuer Sie …

Moin,
Ich habe einige Beiträge von W. Heidecke gelesen und würde gern mal eine Frage an Sie richten.
Ist es ihrer Meinung nach unangemessen von der Politik Transparenz zu verlangen?

Hallo H&H ... aehm Leuchtturm

ein neuer Name im Orbit von H&H, sehr schoen.

Nein, ist es nicht. Hat auch niemand behauptet.

Boah man muss schon sagen Sie nerven hier. Es war nur eine Frage der Zeit bis sich hier Leute wie Sie blicken lassen! Aber man kann das auch als Bestätigung sehen, jedes Portal braucht im Forum einen kleinen akribischen lichtscheuen Troll der die Leute mit seinem nervigen Kommentaren bei Laune hält. Weiter so Herr/Frau Heidecker.

Ach H&H Raphael

kommt von Ihnen auch etwas Inhaltliches? Waere doch echt spannend einmal zu sehen, wie Sie die Sachen zu regeln gedenken, anstatt demokratiezersetzend zu werkeln. Also, konkrete Frage: Wie wollen Sie das Parteiensystem finanzieren? Raus mit der Sprache ... vielleicht kommt ja doch etwas Zielfuehrendes von Ihnen!

Die Welt wartet auch auch Ihre Vorschlaege.

Hallo W. Heidecker,
mir ist ebenfalls nicht entgangen das ihre Gesprächspartner oft wechseln, obwohl ich zugegebenermaßen nicht alles gelesen habe. Ihre Meinung bezüglich abgeordnetenwatch.de ist ihre Angelegenheit und ich lebe nach dem Grundsatz jeder darf seine Meinung äußern, solange man nicht versucht sie anderen Menschen auf zu zwingen.
Ich versuche mein Umfeld zu verstehen und die Motivation dieser Konversationen werfen für mich Fragen auf, da Sie mit ihrer Meinung scheinbar noch keinen anderen Leser überzeugt haben.

Verärgern Sie die Meinungen und Überzeugungen der anderen Schreiber?
Denken Sie, dass sie ihre Gesprächspartner noch überzeugen können?

Gruß
Leuchtturm

Lieber H&H Leuchtturm

ist dies jetzt die etwas sanftere, weniger beleidigende Identaet? Weiter so.

Keine Angst, ich versuche auch Sie zu verstehen. Nur habe ich noch nicht verstanden, was Ihre Triebfeder ist ... vielleicht koennen Sie dies ja einmal erklaeren.

Keine Angst: Ihre Meinung veraergert mich nicht. Mich wundert eben nur, dass Sie so wenig Konstruktivitaet an den Tag legen und einmal ganz konkrete Vorschlaege fuer die Verbesserung der Welt machen. Bislang klagen Sie an und bringen aber keine Ideen, wie die Parteienfinanzierung verbessert werden kann - beispielsweise. Was wirklich aergerlich ist: Sie legen an andere scheinbar sehr hohe Massstaebe an (Schein-) Transparenz an, ohne dass Sie diese selbst erfuellen wollen.

Moin W. Heidecker,
Ich weiß nicht was H&H ist.

Sie hatten geschrieben:
Keine Angst, ich versuche auch Sie zu verstehen. Nur habe ich noch nicht verstanden, was Ihre Triebfeder ist ... vielleicht koennen Sie dies ja einmal erklaeren

Nachdem ich einige Kommentare von ihnen und diversen anderen Schreibern gelesen habe, hat mich interessiert wo die Gemeinsamkeiten liegen. Ich selbst bin für gewaltfreie Kommunikation, da ich mit Menschen zu tun habe die durch negative präoperative Verhaltensweisen, Konflikte mit sich selbst und ihrem Umfeld haben und deshalb aggressive und intolerante Umgangsformen pflegen. Wenn ich in diese Menschen frage ob sie verärgert sind und warum bekomme ich von den meisten eine konkrete Antwort.
Keine Angst ich will Sie nicht therapieren dafür muss man die Einsicht haben sein Verhalten zu ändern. Durch ihre auf mich negativ wirkende Herangehensweise in den Kommentaren dachte ich, dass ich schlichten kann.

Sie hatten geschrieben:
Was wirklich aergerlich ist: Sie legen an andere scheinbar sehr hohe Massstaebe an (Schein-) Transparenz an, ohne dass Sie diese selbst erfuellen wollen

Ich habe ein monatliches Einkommen, welches entsprechend besteuert wird.
Spenden oder andere Einkünfte habe ich nicht.

Sie hatten geschrieben:
Mich wundert eben nur, dass Sie so wenig Konstruktivitaet an den Tag legen und einmal ganz konkrete Vorschlaege fuer die Verbesserung der Welt machen.

Verbesserung der Welt hört sich gut an und ist ziemlich Idealistisch, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es leider nur perfekte Ideen gibt und keine perfekten Menschen. Ich selbst halte das kapitalistische Schuldgeld-System mit Zinsen und Zinseszinsen, einer Wertschöpfung aus dem Nichts einhergehend mit einem Wertverfall des Geldes für unrentabel. Aber solange die Mehrheit der Bevölkerung an den Wert von Geld glaubt, dass keinerlei Gold-Gegenwert mehr hat, sollten wir glücklich sein solange es noch funktioniert.

Sie hatten geschrieben:
Bislang klagen Sie an und bringen aber keine Ideen, wie die Parteienfinanzierung verbessert werden kann

Mir war nicht bewusst, dass sie meine Fragen als klagend empfanden, aber wir können gerne weiterhin an unserer Kommunikation arbeiten und für Verbesserungsmöglichkeiten bin ich offen.

Ich finde eine transparente Parteifinanzierung wäre schon ein erheblicher Durchbruch um nachvollziehen zu können wer Zahlungen wofür erhält. Und besonderes in Hinblick auf TIPP, CETA und TISA würde mich interessieren auf welche Gesetze Einfluss genommen wird.

Ich hoffe ich habe ihre Fragen weitestgehend beantwortet und würde gern eine Frage stellen.
Warum ist ihnen die Finanzierung von Parteien wichtig?

Gruß
Leuchtturm


Lieber H& Leuchtturm,

Wer ist H&H? Also ich bin mir nicht immer sicher, ob nun gerade Hackmann oder Hekele schreibt und hinter den Eintagesidentitaeten steckt. Nun, zunaechst stelle ich aber fest: Sie lernen auch.

Wo die Gemeinsamkeiten zwischen mir und H&H liegen, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Waehrend Sie eher destruktiv sind, bemuehe ich mich konkrete Verbesserung vorzuschlagen. Nachdem sie in einer quasi Ferndiagnose mir Konflikte mit mir selbst unterstellen, kann ich Sie beruhigen: ich ruhe in mir selbst und es besteht derzeit kein Bedarf fuer therapeutische Massnahmen. Es gibt ja auch keinen irgendwie gearteten Bedarf, dass ich mein Verhalten aendere.
Allerdings stimmt es in der Tat, dass mich Ihr aggressiver nd intoleranter Unterton und Umgangsformen etwas stoert. Aber sie bringen mich nicht aus dem Takt, den mir ist durchaus bewusst, dass Sie ein erhebliches Problem haben, andere Meinungen zu akzeptieren – tolerieren geht wohl gerade noch so. Insofern ist meine Kommentierung auch nicht negative, sondern hochgradig konstruktiv. Ich erinnere Sie eben nur gerne daran, Ihren Forderungen an Dritte doch auch in Ihrem eigenen Garten Taten der Umsetzung folgen zu lassen: dies waeren Transparenz in Ihren Finanzen und Ihren Kontakten zu Politik. Moeglicherweise ergibt sich dann noch mehr – aber dies waere der Anfang.
Da ich nicht veraergert bin, kann ich Ihnen natuerlich auch keine konkrete Antwort geben, warum ich dies bin … es ist nun einmal so, dass eine Grund nicht angegeben warden kann, wenn der Zustand nicht vorhanden ist.

Sie haben natuerlich Recht: Verbesserung der Welt ist etwas zu hoch gegriffen. In Ihrem Fall geht es vor allem darum, wie Sie sich eine gerechte und faire Pateienfinanzierung vorstellen. Sie sind ja nun erklaertermassen gegen Unternehmensspenden (eigentlich auch gegen Unternehmensbeteiligungen wie auf der linken Seiten von SPD und PDS/Linkspartei? … Hier hoert man erstaunlich wenig Kritik von Ihnen). Ich bin da wirklich auf Ihre Vorschlaege gespannt (vielleicht auch die Politik, aber dies wird sich zeigen) und vielleicht sind diese in der Tat brauchbar und zielfuehrend. Dann haben Sie mich sogar an Ihrer Seite.
Denn wenn Sie die mangelnde Transparenz beim Einfluss auf Gesetze beklagen: Sie brauchen doch nur einmal auf die Homepage des Bundestages gehen. Dort sind die Protokolle und Stellungnahmen zu Anhoerungen online (meist, Verbesserungsbedarf besteht … zugegeben). Sie brauchen sich nur die Stellungnahmen von Unternehmen und Verbaenden anzusehen und kennen deren Positionen, die sie dann auch in Gespraechen vorbringen. Die Medien sind voll von diesen Stellungnahmen.
Oder glauben Sie wirklich, dass durch ein Lobbyregister ein irgendwie gearteter Mehrwert (gut, einige Personen finden einen Job … und eine neue Datenwueste entsteht) entsteht? Ich denke, auch Abgeordnete sollten die Moeglichkeit haben, in Ruhe einmal Dinge zu diskutieren und vorzubereiten, den die heutige Medienoeffentlichkeit zerdiskutiert Dinge allzuhaeufig. Und in der Tat stellt sich die Frage, ob nicht dann auch der Kaninchenzuechterverein von Buxtehude, der “seinen” Abgeordneten besucht, publiziert warden muesste – soweit hergeholt sind die Bedenken von Herrn Tauber da nicht.
Wie gesagt: diese Antworten konnten Sie alle bislang nicht beantworten und hier bleiben Sie bereits am Anfang in Ihrer Argumentation stecken. Was Sie jedoch damit erreichen ist das Misstrauen in die Staatsorgane zu schueren und Abgeordnete und die Politik generell zu diskreditieren. Also: machen Sie sich selber transparent, stehen Sie auf und marschieren Sie vornedran als Kandidat in die Parlamente. So bleiben Sie in Deckung und nebenbei ziemlich scheinheilig.

PS 1: Ob nun das Zinssystem immer perfekt ist, wage ich selbst zu bezweifeln. Nur ist es nun einmal so, dass jemand der einen Kredit aufnimmt einen Service erlangt und dies muss er eben bezahlen. Im Supermarkt muss ich auch den Apfel bezahlen, den ich kaufe. Und letztlich zeigt sich eben immer wieder, dass ein Kreditsystem fuer eine funktionierende Wirtschaft notwendig ist.
PS 2: Wenn Sie sonst wieder einmal in Ihren unterschiedlichen Identitaeten arbeiten wollen, machen Sie es doch etwas geschickter. Zwei gleich lange Texte (hier geht es zum anderen: https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/2016-04-25/wie-die-funke-mediengru...), der selbe Dukturs, nur der eine etwas freundlicher als der Andere … halten Sie mich und vielleicht die zwei anderen Leser fuer etwas intelligenter

Moin W. Heidecker,

die Gemeinsamkeit ist, dass Sie auf die erste Frage die ich Ihnen gestellt habe geantwortet haben, dass Sie es nicht für unangemessen halten von der Politik Transparenz zu fordern. Oder habe ich Sie missverstanden?

Sie möchten konstruktive Kritik von mir, unsere Politiker haben mit der Privatisierung von Krankenhäusern einen großen Fehler begangen, den alle Krankenschwestern und Pfleger ausbaden dürfen. Überstunden, schlechte Bezahlung und qualitativ minderwertige Pflege und Nachsorge der Patienten. Ich arbeite seit über 12 Jahren als Krankenschwester und habe diesen Beruf damals gewählt, weil ich Menschen helfen wollte. Und nun sehe ich wie Kollegen mich selbst eingeschlossen völlig überarbeitet kurz vorm Burnout aus Existenzängsten sich selbst zu Grunde richten. Ich habe das Gefühl das sie in ihrem Leben noch nie auf Dauer schwere körperliche Arbeit geleistet haben oder eine schwere körperliche Erkrankung hatten. In unserem Job darf man nicht alt oder krank werden und ich bin mittlerweile beides. Ich habe eine etwas kompliziertere Knieoperation hinter mir und bin deshalb Bewegungsmäßig eingeschränkt und die Langeweile trieb mich in dieses Forum.

Ich gebe zu, dass ihr Name und ihre Kommentare mich an einen ehemaligen Patienten aus der psychiatrischen Abteilung erinnert haben und nur weil jemand eine Depression mit narzisstischen Tendenzen aufweist ist er kein schlechter Mensch sondern krank und bedarf Hilfe besonders wenn suizidale Gedankenverläufe dazu kommen. Wenn Sie wollen können Sie sich mich gern weiterhin verunglimpfen, dass bin ich in meinem Job langsam gewöhnt. Aber vielleicht gibt Herrn De Meo ihnen ja Auskunft ob er künftig einen höheren Personalschlüssel für Pfleger und Schwestern in seinen Krankenhäusern vorsieht. Vielleicht kürzt er auch die Gehälter der Vorstandvorsitzenden und sich selbst und gestaltet seine Unternehmensstruktur Arbeitnehmerfreundlicher und nicht Gewinnorientiert.

Sie können sich kein Urteil über mich bilden, welches mir annähernd gerecht wird. Ich bin als Krankenschwester sicher nicht so intellektuell bewandert wie sie, aber zwischenmenschlich versuche ich immer korrekt mit meinem jeweiligen Gegenüber umzugehen. Kann sein, dass ich grade etwas zynisch klinge, aber ich warte auf die Unterlagen für meine Reha damit ich so schnell wie möglich fit werde um wieder arbeiten können.

Ich bekomme bei ihren Kommentaren das Gefühl, dass sie für eine Partei schreiben und explizit darauf angesetzt wurden Gäste verbal zu attackieren denn ihre Kommentare überzeugen mich nicht. Sie prangern mich an, weil ich mit Menschen zu tun habe die durch negative präoperative Verhaltensweisen, Konflikte mit sich selbst und ihrem Umfeld haben und deshalb aggressive und intolerante Umgangsformen pflegen. Was nicht nur auf Patienten, sondern auch auf Ärzte und Kollegen zutrifft.

Haben Sie das auf sich selbst bezogen?

Unsere Politik hat es sich selbst zuzuschreiben, dass ihre Glaubwürdigkeit den Bach runtergeht.
Früher sagte man:
Wenn es den Unternehmen gut geht hat auch der Arbeitnehmer was davon!
Aber diese Zeiten haben sich geändert, nicht zuletzt wegen korrupter Politiker die sich das Geld in die eigene Tasche gesteckt haben und die Bevölkerung in vielerlei Hinsicht getäuscht haben. Dazu liest man wer trotz Versagens eine dicke Abfindung oder eine Rente samt Chauffeur bekommt. Nebenbei noch mal ihr oder da als Vorstandsmitglied oder Manager arbeiten ohne seine Einkünfte öffentlich kundzutun.

Wo ist die soziale Gerechtigkeit für Menschen die sich kaputt geschuftet haben?

Ich scheine nicht die einzige zu sein die das Vertrauen in die Politik verloren hat.
Wenn ich 67 werde muss ich weiterarbeiten, weil ich nach 2030 mit einer Altersarmutsrente nicht meine Fixkosten gedeckt kriegen werde.
Vielleicht bietet Heckler und Koch bis dahin noch eine Altersvorsorge an, ins Pflegeheim gehe ich auf keinen Fall.

Aber ihre Sorge ist wie sich die Parteien finanzieren.

Das nächste was auf die Bevölkerung zu kommt ist eine fette Derivaten Blase, nachdem wir die Immobilienblase so gut weggesteckt haben. Aber ich finde es niedlich, dass Sie noch an freie, selbstregulierende Marktwirtschaft glauben. Sie sind anscheinend aus der jüngeren Generation, die noch voller Hoffnungen und Träume sind.

Gruß
Leuchtturm

Lieber H&H Leuchtturm

Auch unter dieser Identitaet schreiben Sie einmal mehr in dem selben Duktus wie unter Alex G und Borchert. Wollen Sie es nicht langsam sein lassen und einmal weniger als gespaltene Persoenlichkeit auftreten? So dumm, wie Sie die Menschenheit halten, ist sie nicht – und ich auch nicht.

Auch hier versuchen Sie aber vom Thema abzulenken. Den es geht hier nicht um die Krankenhausprivatisierung, sondern die Parteienfinanzierung. Sie sind eben blank dann, wenn es ums Konkrete geht. Quod erat demonstrantum.

“Ich gebe zu, dass ihr Name und ihre Kommentare mich an einen ehemaligen Patienten aus der psychiatrischen Abteilung erinnert haben und nur weil jemand eine Depression mit narzisstischen Tendenzen aufweist ist er kein schlechter Mensch sondern krank und bedarf Hilfe besonders wenn suizidale Gedankenverläufe dazu kommen.“
Vielleicht sollten Sie einfach auch einmal die Beleidigungen lassen. Sie bringen Ihnen nichts, steigern Ihre Glaubwuerdigkeit nicht im geringsten und zeigen nur einmal mehr, auf welch duennem Eis Sie sich bewegen.

„Sie können sich kein Urteil über mich bilden, welches mir annähernd gerecht wird.“
Im Gegensatz zu Ihnen habe ich dies nicht einmal versucht.

„Ich bin als Krankenschwester sicher nicht so intellektuell bewandert wie sie, aber zwischenmenschlich versuche ich immer korrekt mit meinem jeweiligen Gegenüber umzugehen.“
Deshalb sicher auch die obige Aussage, ich sei psychisch krank ... immer korrekt umzugehen sieht also bei Ihnen so aus?

„Ich bekomme bei ihren Kommentaren das Gefühl, dass sie für eine Partei schreiben und explizit darauf angesetzt wurden Gäste verbal zu attackieren denn ihre Kommentare überzeugen mich nicht.“
Ob ich Sie ueberzeugen kann, ist eine zweite Sache. Nur sollten sie – wie war das mit dem korrekt umgehen – mir einmal weniger unterstellen, ich wuerde fuer Dritte schreiben und vielleicht auch noch Geld bekommen dafuer. Nehmen Sie einfach einmal zur Kenntnis: Es gibt Menschen, die einfach nicht Ihre Ansicht teilen.

„Sie prangern mich an, weil ich mit Menschen zu tun habe die durch negative präoperative Verhaltensweisen, Konflikte mit sich selbst und ihrem Umfeld haben und deshalb aggressive und intolerante Umgangsformen pflegen.“
Echt? Wo denn? Achso stimmt, wenn es um die Beweise geht fuer Ihre Behauptungen wird es schwierig ...

„Aber diese Zeiten haben sich geändert, nicht zuletzt wegen korrupter Politiker die sich das Geld in die eigene Tasche gesteckt haben ...“
Wie gesagt: Beweise waeren wirklich einmal schoen von Ihnen zu bekommen. Irgendwas werden Sie doch konkret haben fuer Ihre Behauptungen, die schlichte Verleumdung bislang waren und auch hier wieder bleiben. Eine Bitte: Schreiben Sie nicht, ich solle doch mal Zeitung lesen. Nein: Sie muessen Ross und Reiter nennen, in der Zeitung steht dies nicht.

„Nebenbei noch mal ihr oder da als Vorstandsmitglied oder Manager arbeiten ohne seine Einkünfte öffentlich kundzutun.“
Was gehen Sie die Vermoegensverhaeltnisse von Privatpersonen an? Soweit sind wir noch nicht, dass jeder sich oeffentlich fuer sein Vermoegen rechtfertigen muss, nur weil es einigen Neidern so in den Kram passt.

“Aber ihre Sorge ist wie sich die Parteien finanzieren.“
Sie haben sich in genau diese Debatte eingemischt ...

Moin W. Heidecker,

Erst unterstellen Sie mir für H&H zu schreiben dann unterstellen Sie mir unter Alex G und Borchert zu schreiben und damit sprechen sie mir mein Recht auf eine eigene Meinung ab. Und wenn man ihnen derartiges unterstellt und ihre Kommentare nicht überzeugend findet, reagieren Sie so wie man es von einem parteitreuen Lakaien aus den Medien kennt. Empathielos, Egoistisch und Selbstverliebt wie ein echter Politiker, der Angst um seine heißgeliebten Parteispenden hat um weiter Profit zu scheffeln.

Wenn Sie außerhalb dieses Forums genauso mit ihrem Umfeld umgehen sind Sie vielleicht auf den ersten Blick bei den Menschen bliebt. Aber auf Dauer nehmen die meisten gesunden Menschen beruflich wie privat Abstand zu solchen Persönlichkeiten oder sie werden psychisch krank und landen in unserer Klinik.
Und noch was:
Die meisten Narzissten nehmen keine psychologische Hilfe an, weil sie sich für perfekt halten und durch ihre Gefühlsarmut nicht merken wie sie ihr Umfeld strapazieren. Sie haben wie ich den vorangegangenen Kommentaren entnehmen konnte niemanden mit ihren Anmaßungen überzeugt und trotzdem stellen Sie ihre Meinung über die der anderen Schreiber.
Sie sind ein Narzisst !!!
Ob ihnen diese Aussage passt oder nicht ist mir egal, weil ich mich nach diesem Eintrag sowieso nicht mehr mit ihnen auseinandersetzen werde, weil meine Lebenserfahrung mir oft gezeigt hat, dass Narzissten immer das letzte Wort haben müssen und meine Meinung sie sowieso nicht interessiert.

Sie kritisieren mich weil ich in ihren Augen nichts Konstruktives zu ihrem heißgeliebten Thema Parteienfinanzierung beisteuere und machen selbst auch keine Vorschläge. Ich werde ihnen sagen, was ich von Parteienfinanzierung halte, nämlich gar nichts weder von Unternehmen noch von Privatpersonen sollten Parteien finanziert werden. Um vernünftige Entscheidungen zum Wohle der Bevölkerung zu treffen sollte nicht das Profitstreben von Unternehmen oder Privatpersonen im Vordergrund stehen.

In der Spenden Affäre um Helmut Kohl wurde dank mangelnder Transparenz nie herausgefunden woher die CDU das Geld hatte. Und die SPD hat mit ihrer Kölner Müllverbrennungsanlage die Kosten anschließend auf die Steuerzahler umgelegt, aber wenigsten sind einige korrupte Geschäftemacher für ein paar Monate in den Knast gewandert. Dazu werden Kosten der Bankenrettung von 2008, Stuttgart 21 usw. ungerechterweise auf den Steuerzahler abgewälzt.
Wenn ich solch soziale Ungerechtigkeiten sehe und mitkriege mit welchen Mitteln Herr De Meo, die Samwer Brüder usw. ihr Leben bereichern, dann werde ich wütend. Weil immer nur bei den sozial Schwächsten die Kosten auf ein immer geringeres Existenzminimum gedrückt werden.
Wie wär‘s mal mit einer angemessenen Reichen-Steuer?

Meine Informationen hole ich mir nicht beim einschlägigen Regierungsfernsehn oder Zeitungen, ich meide derartige Medien und bin der gleichen Meinung wie der ehemalige Chefredakteur der New York Times John Swinton die er in seiner Abschiedsrede sehr passend auf den Punkt gebracht hat. Ich nutze seit Jahren mehrere andere Quellen und Portale zum Aufklären und Hinterfragen. Da sie kein Interesse daran haben, verschone ich sie mit Verlinkungen.

Und noch was:
Da ihnen die Privatisierung der Helios-Kliniken am Arsch vorbeigeht, wünsche ich ihnen als Kassenpatient in einer unsere Kliniken zu landen.

Auf nimmer wieder sehn.

Leuchtturm

Lieber H&H Leuchtturm,

Wie ich sehe, lessen Sie alle Threats in diesem Forum. Gut – aber muessen Sie natuerlich auch. Wenn Sie richtig jedoch gelesen haetten, waere Ihnen aufgefallen, dass Sie schon lange entlarvt sind und Sie hier unter vielen Synonymen schreiben. Sie vergessen, mit den wechselnden Identitaeten auch den Schreibstil zu veraendern. Ihre Meinung spreche ich Ihnen damit mit nichten ab … ganz im Gegenteil, Sie vertreten ja ueberall die selbe Meinung.

„Und wenn man ihnen derartiges unterstellt und ihre Kommentare nicht überzeugend findet, reagieren Sie so wie man es von einem parteitreuen Lakaien aus den Medien kennt. Empathielos, Egoistisch und Selbstverliebt wie ein echter Politiker, der Angst um seine heißgeliebten Parteispenden hat um weiter Profit zu scheffeln.”
Ich bin mir echt nicht sicher, ob Sie dies wirklich alles glauben oder einfach nur einmal wieder beleidigend sein wollen. Wieviele Politiker kennen Sie denn eigentlich, um dies so genau beurteilen zu koennen? Ich wuerde Ihnen jedoch empfehlen, einfach einmal ein paar weniger Vorurteile zu pflegen und ein wenig weniger permanent beleidigend zu sein und dann wuerden Sie vielleicht auch einmal ernst genommen. Wundert es Sie nicht, dass Sie nicht in den Bundestag eingeladen wurden?
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18/a01/anhoerungen/lobbyist...

„Aber auf Dauer nehmen die meisten gesunden Menschen beruflich wie privat Abstand zu solchen Persönlichkeiten oder sie werden psychisch krank und landen in unserer Klinik.“
Ich glaube, die Gefahr besteht nicht. Aber Sie widersprechen sich gerade zu Ihrem vorherigen Post, wo Sie angeblich nicht mehr arbeitsfaehig seien … durchgehende Geschichten waeren hilfreich. ;-)

„Die meisten Narzissten nehmen keine psychologische Hilfe an, weil sie sich für perfekt halten und durch ihre Gefühlsarmut nicht merken wie sie ihr Umfeld strapazieren.“
Perfekt bin ich nicht, aber nahezu ;-) Aber im Ernst: wollen Sie wirklich hier per Ferndiagnose mir sagen, was ich habe? Bislang hat mich glaub ich noch niemand als Narzisst bezeichnet – aber vielleicht ist es einmal eben doch notwendig ;-)

„Sie haben wie ich den vorangegangenen Kommentaren entnehmen konnte niemanden mit ihren Anmaßungen überzeugt und trotzdem stellen Sie ihre Meinung über die der anderen Schreiber.“
Ich bin mir nicht sicher, ob Sie mir noch den Gefallen tun zu beweisen, wo ich mich anmasse und meine Meinung ueber die Andere stelle. Eigentlich achte ich Ihre Meinung, nur halte ich sie fuer falsch und wenig durchdacht. Faellt glaub ich unter die Meinungsfreiheit ;-)

„Ob ihnen diese Aussage passt oder nicht ist mir egal, weil ich mich nach diesem Eintrag sowieso nicht mehr mit ihnen auseinandersetzen werde, weil meine Lebenserfahrung mir oft gezeigt hat, dass Narzissten immer das letzte Wort haben müssen und meine Meinung sie sowieso nicht interessiert.“
Ehrlich gesagt ist mir diese Aussage ziemlich egal, denn ich weiss ja, warum sie kommt – irgendwie kommen Sie mit abweichenden Meinungen nicht zu recht. Aber dass Sie verschwinden, war schon klar. Sie haben die Lebenszeit von H&H Synonyme auch mehrfach ueberschritten und verschwinden jetzt mit Alex G. und Bochold. ;-)

„Ich werde ihnen sagen, was ich von Parteienfinanzierung halte, nämlich gar nichts weder von Unternehmen noch von Privatpersonen sollten Parteien finanziert werden. Um vernünftige Entscheidungen zum Wohle der Bevölkerung zu treffen sollte nicht das Profitstreben von Unternehmen oder Privatpersonen im Vordergrund stehen.“
Nun, zum Abschluss noch ein wenig verleumderisch werden? Wow …
Aber gut, nun ist es raus: sie plaedieren fuer die Staatsfinanzierung von Parteien. Gut zu wissen.

„Und die SPD hat mit ihrer Kölner Müllverbrennungsanlage die Kosten anschließend auf die Steuerzahler umgelegt, aber wenigsten sind einige korrupte Geschäftemacher für ein paar Monate in den Knast gewandert. Dazu werden Kosten der Bankenrettung von 2008, Stuttgart 21 usw. ungerechterweise auf den Steuerzahler abgewälzt.“
Was dies jetzt mit der Parteienfinanzierung zu tun hat, bleibt allerdings Ihr Raetsel.

„Weil immer nur bei den sozial Schwächsten die Kosten auf ein immer geringeres Existenzminimum gedrückt werden. Wie wär‘s mal mit einer angemessenen Reichen-Steuer?“
Nun, es steht Ihnen frei, sich fuer eine Wahl aufstellen zu lassen. Bei der Linken haetten Sie mit solchen Argumentationen gute Chancen. Sie sind eine demokratische Partei, auch wenn ich deren Position nicht teile. Viel Erfolg.

„Ich nutze seit Jahren mehrere andere Quellen und Portale zum Aufklären und Hinterfragen. Da sie kein Interesse daran haben, verschone ich sie mit Verlinkungen.“
Also ich hatte Sie nach Quellen mehrfach gefragt. Wieder bleiben Sie diese schuldig … mit einer doch eher hahnebuechenen Begruendung. Warum wohl …

„Da ihnen die Privatisierung der Helios-Kliniken am Arsch vorbeigeht, wünsche ich ihnen als Kassenpatient in einer unsere Kliniken zu landen.“
Ups, ach stimmt – Sie sind ja genau ueber meine Lebensverhaeltnisse informiert ;-) Aber offenbar ist Ihre Klinik so schlecht, dass Sie solche eine positive Werbung fuer machen …

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