Ursula Groden-Kranich

| Kandidatin Bundestag
Ursula Groden-Kranich
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Jahrgang
1965
Berufliche Qualifikation
Bankkauffrau
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 205: Mainz

Wahlkreisergebnis: 35,7 %

Liste
Landesliste Rheinland-Pfalz, Platz 11
Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Lehne ab
Wir wollen, dass die Umweltbelastung der Städte schnell und deutlich reduziert wird. Dazu bedarf es eines klugen Vorgehens und einer großen Kraftanstrengung. Generelle Fahrverbote lehne ich ab.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Neutral
CDU und CSU sind sich darin einig, dass sich das Jahr 2015 nicht wiederholen darf. Für die CDU ist jedoch eine jährlich Obergrenze nicht das richtige Instrument.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Neutral
CDU und CSU stehen für eine bodengebundene Tierhaltung. D.h., dass das Verhältnis von Tieren und Fläche in einer Region stimmen muss, um Umweltprobleme möglichst zu vermeiden. Die Tierhaltung soll in der Hand der bäuerlichen Landwirtschaft bleiben. Eine industrielle Tierproduktion lehne ich ab.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Neutral
Wir haben in der Großen Koalition mit der Rentenreform 2007 die Weichen für eine stabile Rente gestellt. In den kommenden Jahren wird mit steigenden Renten gerechnet. So haben die Rentner Teil am wirtschaftlichen Erfolg. Nur 3 % der über 65-Jährigen beziehen derzeit Grundsicherung im Alter.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Lehne ab
Wir stehen zur Mietpreisbremse. Das beste Mittel für ausreichend bezahlbaren Wohnraum ist allerdings der Bau neuer Wohnungen. Deshalb fördern wir den Mietwohnungsbau und führen ein Baukindergeld ein.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Neutral
Es gibt bereits eine öffentliche Liste, in der Verbände eingetragen werden können, die Interessen gegenüber dem Bundestag vertreten. Das Eintragen ist eine Bedingung für einen Hausausweis. Interessenvertretung ist wesentlicher Bestandteil eines guten demokratischen Willensbildungsprozesses.
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Neutral
Wir stehen zur europäischen Opt-out-Richtlinie: Diese ermöglicht den Mitgliedstaaten, in ihrem Hoheitsgebiet den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen unter bestimmten Voraussetzungen zu verbieten. Wir wollen das nationale Anbauverbot rechtssicher umsetzen.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Lehne ab
Sicherheit im Verkehr ist für uns von großer Bedeutung. Wir wollen die Zahl der schweren Unfälle und Verkehrstoten reduzieren. Dazu setzen wir auf gezielte Geschwindigkeitsbegrenzungen, z.B. an Gefahrenstellen oder zur Einhaltung der Nachtruhe.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Lehne ab
Die CDU befürwortet auf der kommunalen und Landesebene Volksentscheide als Ergänzung zur repräsentativen Demokratie. Auf Bundesebene lehnt sie diese ab.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Neutral
Sicherheit ist die Voraussetzung für ein freies Leben. Beim Kampf gegen den Terror muss der Staat angemessen auf die sich ändernden Herausforderungen reagieren. Wir stehen für einen starken Staat, der das Menschenmögliche für die Sicherheit seiner Bürger tut.
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Lehne ab
Die subventionierte Förderung der Steinkohle in Deutschland wird zum Ende des Jahres 2019 sozialverträglich beendet. Langfristig muss ein großer Teil der fossilen Energie wie Kohle, Öl und Gas durch umweltfreundliche Energien ersetzt werden.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Neutral
Unser Ziel ist es, den Ausbau der Kindertagesstätten weiter voranzubringen und die Qualität von Bildung und Betreuung weiter zu verbessern. Menschen mit niedrigen Einkommen werden wir vor einer Überforderung schützen.
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Neutral
Wir vertreten eine verantwortungsvolle, zurückhaltende Rüstungspolitik. Wie jedoch der Völkermord an den Jesiden durch den IS gezeigt hat, können in absoluten Notsituationen auch Waffenlieferungen in Konfliktregionen notwendig sein, um Terror und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verhindern.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Neutral
Das Auswärtige Amt führt nach dem jüngsten Anschlag in Kabul eine neue Beurteilung der Lage in Afghanistan durch. Die Bundesregierung setzt so lange Abschiebungen aus. Die Ausnahme sind Straftäter, Gefährder und Menschen, die sich der Feststellung ihrer Identität verweigern.
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Lehne ab
Alle Religionsgemeinschaften, die den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts haben, dürfen von ihren Mitgliedern Kirchensteuer erheben. Die Kirchen können so langfristig planen und auch künftig ihr vielfältiges Engagement für die Gesellschaft - besonders im sozialen Bereich - erbringen.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Lehne ab
Die EU soll nur Aufgaben übernehmen, die nicht besser auf kommunaler, regionaler oder nationaler Ebene gelöst werden können. Große Herausforderungen müssen europäischen gelöst werden. In anderen Bereichen muss eine Rückverlagerung von Kompetenzen an die Mitgliedstaaten diskutiert werden.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Lehne ab
CDU und CSU lehnen Steuererhöhungen ab. Wir wollen vermeiden, dass der Spitzensteuersatz bereits bei Einkommen von Facharbeitern, Handwerkern und Mittelständlern greift. Daher soll er künftig erst bei einem steuerpflichtigen Jahreseinkommen von 60.000 Euro einsetzen.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Stimme zu
Für Berufsanfänger und Wiedereinsteiger sind befristete Arbeitsverträge ein bewährtes Einstiegsmodell in das Berufsleben. Unternehmen ermöglichen sie die nötige Flexibilität. Der Anteil befristeter Jobs geht seit 2010 zurück. Die sogenannte sachgrundlose Befristung darf maximal zwei Jahre betragen.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Lehne ab
CDU und CSU halten konsequent am Ziel eines suchtfreien Lebens fest. Cannabis ist eine der Einstiegsdrogen. Wir sind gegen Verharmlosung, Liberalisierung und Legalisierung von Drogen, weil der erleichterte Zugang erst zum Konsum verleitet.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Neutral
CDU und CSU bekräftigen die Rentenreform der Großen Koalition von 2007. Sie hat die Weichen für die Entwicklung des Renteneintrittsalters bis 67, des Rentenniveaus und der Rentenbeiträge bis zum Jahr 2030 erfolgreich gestellt. Damit wurde auch die Generationengerechtigkeit verlässlich gesichert.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Lehne ab
Die vom Grundgesetz garantierte Freiheit der Parteien schließt die Finanzierungsfreiheit mit ein. Dem entspricht umgekehrt das Recht von Bürgern, Unternehmen und Verbänden auf politische Teilhabe. Spenden sind eine Form des politischen Engagements für Parteien und unsere freiheitliche Demokratie.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Ursula Groden-Kranich MdB
Position von Ursula Groden-Kranich: Stimme zu
Die Europäische Kommission muss bei den Verhandlungen größtmögliche Transparenz sicherstellen und die Öffentlichkeit zeitnah und umfassend über den Fortgang der Verhandlungen informieren.

Über Ursula Groden-Kranich

1984 Abitur an der Maria-Ward-Schule, Mainz; 1984 bis 1987 Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Rheinland-Pfalz, heute Rheinland-Pfalz Bank (LBBW-Konzern); 1987 bis 2013 Anlageberaterin bei der Landesbank.

Stellvertretende Vorsitzende des DRK Kreisverbandes Mainz-Bingen; Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Mainz-Hechtsheim; Vorsitzende des Kirchbau- und Gemeindeförderverein St. Pankratius; Mitglied im Dombauverein Mainz; Mitglied im Stiftungskuratorium des Weiterbildungszentrums Ingelheim, Fridjof-Nansen-Akademie; diverse weitere Mitgliedschaften.

Seit 1994 mit beratender Stimme Mitglied im Ortsbeirat Mainz-Hechtsheim, seit 1999 Mitglied des Rates der Stadt Mainz, von 2004 bis Juli 2014 Ortsvorsteherin von Mainz-Hechtsheim.

Seit März 2017 Vorsitzende der Frauen-Union Landesverband Rheinland-Pfalz.

Alle Fragen in der Übersicht
# Gesundheit 23Sep2017

(...) welche Ergebnisse können Sie zugunsten der durch Fluglärm geschädigten Bürgerinnen und Bürger in der Rhein-Main-Region persönlich vorweisen?

Von: Rhtra Reafg

Antwort von Ursula Groden-Kranich
CDU

(...) vielen Dank für Ihre Nachricht. Einen aktuellen Überblick meiner bisherigen Tätigkeiten im Bereich Fluglärmschutz finden Sie auf meiner Website in der Rubrik „Themen“, Sonderseite „Lärmschutz“. Zudem habe ich bereits erste Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen zur Gründung einer fraktionsübergreifenden Parlamentariergruppe "Fluglärm" geführt. (...)

(...) Wann werden die Atomwaffen aus Büchel, Rheinland-Pfalz, abgezogen??? (...)

Von: Naqernf Qähzre

Antwort von Ursula Groden-Kranich
CDU

(...) Es ist der duale Ansatz, Abschreckung mit Dialogbereitschaft zu verbinden, der zu Abrüstung und einem neuen, konfliktlösungsorientierten Denken in der Außenpolitik führt - wenn auch zuweilen erst längerfristig. Ich teile die Vision einer Welt frei von Nuklearwaffen. Als wichtige Zwischenschritte brauchen wir die Bereitschaft aller Besitzer von Nuklearwaffen, sich an Rüstungskontroll- und Abrüstungsgesprächen zu beteiligen und nachweislich umzusetzen. (...)

# Umwelt 13Sep2017

Da es erwiesen ist das die umweltplakette an den Autos nichts bring da der Feinstaub von der Industrie produziert wird möcht ich wissen warum man...

Von: Xheg Nivral

Antwort von Ursula Groden-Kranich
CDU

(...) vielen Dank für Ihre Anfrage. Umweltzonen haben eine wissenschaftlich belegbare positive Wirkung. Dies hob auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) ( http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=68148&pag... ) in seinem entsprechenden Urteil vom 25.07.2008 hervor. (...)

Sehr geehrte Frau Groden-Kranich,

wie stehen Sie zur Legalisierung von Cannabis?

Mit freundlichen Grüßen

...

Von: Enssnry Ibtyre

Antwort von Ursula Groden-Kranich
CDU

(...) vielen Dank für Ihre Nachricht. Eine Legalisierung von Cannabis lehne ich ab. (...)

# Integration 5Sep2017

Sehr geehrte Frau Groden-Kranich,
ich arbeite ehrenamtlich in der Betreuung von Flüchtlingen. Dadurch bekomme ich teilweise Einblicke in...

Von: Uvyqrtneq Uhzzvgmfpu

Antwort von Ursula Groden-Kranich
CDU

(...) Ich schließe mich den Äußerungen des Bundesinnenminister de Maizière an. Der Familiennachzug kann zur Integration führen, muss aber nicht zwingend wie man an zahlreichen Beispielen sehen kann. (...)

Sehr geehrte Frau Groden-Kranich ,

wie werden Sie (Ihre Partei) sich für mehr Transparenz einsetzen (bitte mit Ja / Nein)?

1....

Von: Avpbyr Serl

Antwort von Ursula Groden-Kranich
CDU

Sehr geehrter Frau Serl,

vielen Dank für Ihre Nachricht, die Sie wortgleich auch an Ihren örtlichen...

# Umwelt 2Sep2017

(...) Zu 5: Die allermeisten deutschen Bürger werden für Freihandel sein; hier liegt kein wesentlicher Unterschied zwischen den Positionen. Sie behaupten (!), TTIP, CETA und JEFTA (TISA nicht zu vergessen) seien ungefährlich. (...)

Von: Xnv Onegrf

Antwort von Ursula Groden-Kranich
CDU

(...) Zu 4) In meiner Stellungnahme ging ich konkret auf eine "vollständig nachvollziehbare" Offenlegung ein. Interessant ist weniger, welche Stiftungen z.B. Campact finanzieren, sondern wer mit welchen Interessen hinter diesen Stiftungen steht und selbige gegebenenfalls für seine Interessen instrumentalisiert. Dies ist immerhin auch der Vorwurf, der vielen Unternehmen und Verbänden gemacht wird. (...)

# Umwelt 21Aug2017

Wie stehen Sie zu den 10 Forderungen für demokratischen, sozialen und ökologischen Fortschritt ( https://campact.org/kompass_broschuere2 ), die bei der Aktion „Aufbruch 2017“ der Bürgerbewegung Campact entstanden sind?

Von: Rfgure Oeraqry

Antwort von Ursula Groden-Kranich
CDU

(...) Zu 4. Ein öffentlich einsehbares Lobbyregister ist nur dann sinnvoll, wenn auch alle Nicht-Regierungsorganisationen ihre Finanzquellen vollständig nachvollziehbar offenlegen. Zudem müssten alle Bürger, die sich mit Anliegen an Abgeordnete wenden, ebenfalls in das Register eingetragen werden, da auch sie berechtigte Interessen verfolgen. (...)

# Gesundheit 21Aug2017

- Reserve-Antibiotika, die zur Rettung von Menschenleben gedacht sind, werden in der Tierhaltung eingesetzt.
- Pharmafirmen lassen es zu,...

Von: Rfgure Oeraqry

Antwort von Ursula Groden-Kranich
CDU

(...) vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Weltgesundheitsversammlung hat einen Globalen Aktionsplan im Sinne des „One-Health“-Ansatzes zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen verabschiedet. Hiermit ist eine gemeinsame Herangehensweise von Human- und Veterinärmedizin sowie der Landwirtschaft bei der Bekämpfung von Resistenzen verabredet worden. (...)

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