Umfasst das PNOG-Budget auch private Ersatzpflege durch vertraute Personen, wenn PTBS oder andere Behinderungen die Betreuung durch fremde Personen unmöglich machen? Wenn nein, wie wird die Versorgung
Aufgrund meiner PTBS mit Angstzuständen und Flashbacks kann ich notwendige Unterstützung nur durch vertraute Personen annehmen. Fremde Pflegekräfte oder Notdienste sind keine geeignete Alternative. Vergleichbare Probleme können behinderte Kinder und Menschen mit Demenz haben.
Bisher stehen mir jährlich 3.539 € für Verhinderungspflege zur Verfügung. Ein langjähriger Freund übernimmt sie für 10 €/Stunde. Damit sind rund 354 Stunden finanzierbar, die meine Versorgung zu Hause sichern, wenn meine Tochter als Hauptpflegeperson ausfällt.
Durch das PNOG ist unklar, ob diese private Ersatzpflege künftig ausreichend finanziert wird. Fehlt die Unterstützung und gibt es keine geeignete Alternative, kann die häusliche Versorgung zusammenbrechen. In schweren depressiven Phasen droht dann ein vermeidbarer Krankenhausaufenthalt mit höheren Kosten für das Gesundheitssystem.
Wie werden Menschen berücksichtigt, für die professionelle Notfallangebote krankheitsbedingt ungeeignet sind?

