Ihre Partei stellt den Bausenator: Warum entsteht auf dem letzten Wassergrundstück auf Stralau (Tunnelstraße 41–42) ausschließlich Eigentum ohne jede Mietpreisbindung?
Auf dem Gelände der ehemaligen Hansa-Werft baut die BAUWERT AG 41 Eigentumswohnungen, Fertigstellung Herbst 2028 (presseportal.de/pm/148822/6264225), Kaufpreise laut neubaukompass.de ab rund 549.000 bis 3,5 Mio. Euro. Gebundener Wohnraum: keiner.
Die Leitlinie „Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung" sieht 30 % gebundene Geschossfläche vor, ist aber laut Wortlaut „nicht anzuwenden, soweit das jeweilige Vorhaben auch ohne Aufstellung oder Änderung eines Bebauungsplans genehmigungsfähig wäre".
Als Sprecher für Vermögen Ihrer Fraktion: Welche Liegenschaftspolitik verfolgt das Land, damit die letzten Wasserlagen nicht regelhaft bei Projektentwicklern landen, sondern bei landeseigenen Gesellschaften oder Genossenschaften? Ich wohne in Stralau und würde gern wissen, was sich hier ändern soll.

