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Stefan Zierke
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Frage von Erik W. •

Sehr geehrter Herr Zierke, wie erklären Sie den Wählern im Barnim, dass der 6-Monats-Zwang zu Cannabis-Fertigarzneimitteln (§31 SGB V) fast nur der Firma Vertanical nützt, deren Chef 500k€ spendete?

Sehr geehrter Herr Zierke,

im Zuge des im Juli 2026 verabschiedeten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes regelt § 31 Abs. 6 SGB V nun einen zwingenden 6-monatigen Vorrang für Fertigarzneimittel vor Rezepturpräparaten.

Auf dem deutschen Schmerzmittelmarkt profitiert von diesem Vorrang primär das neu zugelassene Präparat Exilby der Firma Vertanical. Wie der Deutsche Hanfverband und Fachmedien (Pharmazeutische Zeitung) aufdeckten, überwies der Vertanical-Eigentümer Clemens Fischer im Vorfeld Parteispenden von über 500.000 € an Regierungsparteien (u. a. SPD).

Fragen als Abgeordneter für Barnim I:

Wie rechtfertigt die SPD diesen Zwang zu Fertigarzneimitteln, der Patienten den Zugang zu bedarfsgerechten Rezepturen erschwert?

Wie entkräften Sie den Eindruck der Bevorzugung von Vertanical?

Wie sichern Sie die Versorgung von Schmerzpatienten ab, wenn das Fertigarzneimittel ungeeignet ist?

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