Welche Beschwerde- und Kontrollwege sollen Patienten bei fragwürdigen Online-Cannabisverschreibungen nutzen können, und wie werden Beschwerden in wirksame Aufsichtsmaßnahmen übersetzt?
Sehr geehrter Herr Schwartze,
im Zusammenhang mit der MedCanG-Reform interessiert mich die praktische Durchsetzung von Patientenrechten. An welche klar benannte Stelle sollen sich Menschen wenden, wenn sie bei einem Online-Anbieter eine unzureichende ärztliche Prüfung, problematische Werbung oder eine mangelhafte Aufklärung vermuten? Wie sollten Beschwerden zwischen Ärztekammern, Apothekenaufsicht und weiteren zuständigen Behörden weitergeleitet werden, damit sie nicht wegen unklarer Zuständigkeit ins Leere laufen? Unterstützen Sie eine gemeinsame Anlaufstelle sowie veröffentlichte Zahlen zu Beschwerden, Prüfungen und Maßnahmen? Bitte erläutern Sie Ihre konkreten Vorschläge und die dafür noch notwendigen Rechtsänderungen.
Bezug: https://dserver.bundestag.de/btd/21/030/2103061.pdf

