Sabine Bätzing-Lichtenthäler
SPD
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Frage von Wbunaarf Oratgffba an Sabine Bätzing-Lichtenthäler bezüglich Demokratie und Bürgerrechte

# Demokratie und Bürgerrechte 28. Sep. 2011 - 19:04

Sehr geehrte Frau Bätzing-Lichtenthäler,

ich finde Ihre Aussagen sehr interessant, insbesondre, da Ihre universitäre Ausbildung auf ein Verständnis von wissenschaftlichen Zusammenhängen schließen lässt. Aus diesem Grund wundert es mich besonders, und auch da Sie ja schon als Drogenbeauftragt tätig waren, dass hier Kausalitäten undifferenziert hergestellt werden. Einerseits sind es nicht einmal 3%, der Cannabiskonsumenten, die nach der Phase des Probierens zu regelmäßig Konsumenten werden, was eindeutig gegen die These des Einstiegs in den Regelmäßigen Cannabiskonsum spricht, und andererseits wird, auf der Internetseite www.drugcom.de die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung betrieben wird, darauf hingewiesen, dass der "Gateway-Effekt" nach wissenschaftliche Kriterien nicht belegbar ist.
"Würde man die Tatsache, dass die meisten Opiatabhängigen mit Cannabis angefangen haben, als Argument für die Einstiegsdroge Cannabis anführen, könne man nach Ansicht der Drogenforscher Dieter Kleiber und Karl-Arthur Kovar ebenso gut behaupten, „dass eine Erkältung zwangsläufig zu einer Lungenentzündung führt, weil so gut wie jeder Lungenentzündung eine Erkältung vorausgeht.“"
(Zitat: http://www.drugcom.de/topthema/mai-2011-vom-kiffen-zum-heroin/ )
Vielmehr wird im weiteren Textverlauf darauf hingewiesen, dass insbesondere der soziale Kontext bei der Suchtentstehung eine Rolle spielt. Dies ist ja auf bei jeder Form der Sucht einer der wichtigsten Faktoren.
Ich frage mich daher weiterhin, grade weil Sie sich ja in der Vergangenheit mit dem Thema beschäftigt haben, wie Sie diese Aussagen für richtig halten können.
Welche Untersuchung, von den zahlreichen, die Sie aufführen kommt denn im Fazit wirklich zu diesem Schluss?

Mit freundlichen Grüßen,

Johannes Bengtsson

Von: Wbunaarf Oratgffba

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