Nora Seitz
CDU
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Frage von Frank R. •

Wie stehen Sie dazu, dass eine Bundesministerin die Klimawende sabotiert?

Gaskraftwerke statt Klimaschutz: Wirtschaftsministerin Reiche bremst die Energiewende

Neue Gaskraftwerke, weniger Erneuerbare, Klimaschutz „überbetont“: Seit ihrem Amtsantritt lässt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) kaum eine Gelegenheit aus, den Kurs der Energiewende zu bremsen – und damit der fossilen Industrie in die Karten zu spielen. Jetzt hat sie eine Studie in Auftrag gegeben, die ihre Pläne stützen soll. Dabei ist längst klar, was die Energiewende in Deutschland wirklich voranbringen würde.

Wir haben fast schon Zustände wie in den USA, wo ein Klimaleugner für den Umweltschutz zuständig ist.

Beim Lesen ihrer Biographie fiel mir auf, dass sie Vorsitzende des Nationalen Wasserstoffrates war/ist. Nun wundert mich gar nicht mehr, dass in Deutschland das Wasserstoff-Thema total verpennt wurde.

Antwort von
CDU

Sehr geehrter Herr R.,

haben Sie vielen Dank für Ihre kritischen Nachfragen zum Kurs der Bundesregierung in der Energiepolitik. Das große Zeil bleibt auch unter Wirtschaftsministern Reiche, Versorgungssicherheit, Klimaschutz und wirtschaftliche Stabilität gemeinsam zu gewährleisten – eine Aufgabe, bei der stets vielfältige Interesse zusammengebracht und berücksichtigt werden müssen. Gerade durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wurde deutlich, wie wichtig Versorgungssicherheit und ein breites Fundament unserer Energieversorgung sind – denn ohne verlässliche Energie ist unsere Industrie nicht wettbewerbsfähig und Arbeitsplätze sind akut gefährdet. 

Die Energiewende ist ein komplexer Prozess voller Herausforderungen und kontroverser Debatten. Bundesministerin Reiche prüft alle Optionen und legt Wert darauf, dass Kosten und Verantwortung fair verteilt werden, etwa beim Netzausbau oder bei Förderpolitik für Wasserstoff und erneuerbare Energien.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

Nora Seitz MdB

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