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Max Schad
CDU
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Frage von Michael H. •

Wie stehen Sie zu dem Thema "Inklusion" und was werden Sie tun um dieses Thema eventuell in den nächsten Jahren "Aktiv" anzugehen ?

Sehr geehrter Herr Schad,
unsere eingeschränkte Tochter besucht nun seit gut einem halben Jahre eine inetegrierte Gesantschule in Ihrem Wahlkreis. Das Thema "Inklusion" ist seit Jahren ein Thema welches gerade wieder als Mangelhaft im Palais des Nations in Genf kritisiert wurde. Ich verweise hierzu auf den u.a. Link:
https://www.news4teachers.de/2023/08/staatenpruefung-zur-inklusion-deutschland-droht-blossstellung-vor-den-vereinten-nationen-weil-es-an-sonderschulen-festhaelt/

Das Thema Inklusion wird an unserer Schule mehr als willkürlich gelebt und eigentlich möchte man Kinder mit Förderbedarf an die Förderschulen abschieben den Sie benötigen individuelle Unterstützung jenseits des starren Lernplanns. In Ihrer Agenda aus Februar 2016 hat sich die CDU eine besondere Verantwortung für Menschen mit EInschränkung unterworfen.

Wie sehen Ihre Ideen zur Inklusion nach einer möglichen Weiterführung der Regierungsverantwortung aus ?

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Antwort von
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Sehr geehrter Herr H.

die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen bleibt ein zentrales Anliegen. Wir wollen dieses Ziel an den individuellen Bedürfnissen des betroffenen Menschen ausrichten und individuell zugeschnittene Lösungen finden. Aus meiner Arbeit als behindertenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion weiß ich, dass dies nicht immer einfach ist. Inklusion in der Schule ist aber ein richtiges Ziel, das ich weiter unterstütze. Jedes Kind ist dabei individuell zu betrachten, weshalb ich eine Einheitslösung für alle auch ablehne und mich für den Erhalt der Förderschulen stark mache. Förderschulen sind ein wichtiger  Bestandteil des Schulsystems und bieten Kindern mit Behinderungen geschützte Räume, kleine Klassen, gute Förderung, gesicherte Übergänge in den Beruf und Lebensalltag sowie hohe Fachlichkeit durch qualitativ bestens ausgebildete Lehrkräfte.

Nach Möglichkeit soll aber die Beschulung an Regelschulen erfolgen, um das Ziel einer inklusiven Gesellschaft zu erreichen.

Bei individuellen Fragen können Sie mich gerne persönlich kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Max Schad

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