Stimmen Sie heute gegen eine Budgetierung der Psychotherapie?
Sehr geehrter Herr Sichert,
Ich möchte Sie inständig darum bitten, sich heute gegen eine Budgetierung der Psychotherapie stark zu machen. Es geht wirklich um Existenzsorgen bei zahlreichen Kollegen, inklusive mir. Ich habe letztes Jahr einen halben Kassensitz übernommen - zum stolzen Preis von 65000 Euro. Ich zahle meinen Kredit noch viele Jahre ab und sorge mich nun um meine Existenz. Eine Budgetierung der psychotherapeutischen Leistungen könnte dafür sorgen, dass ich mit einem halben Kassensitz nicht mehr wie bisher in Vollzeit arbeiten kann. Darauf ist aber ja mein Geschäftsmodell ausgelegt und das ist auch mein Anspruch an meinen Beitrag zur Versorgung. Vielleicht kennen Sie aus persönlichen Kontakten die Sorge um psychisch erkrankte Menschen und können nachvollziehen, dass man hier auf eine gute Versorgung angewiesen ist und diese extrem entlastet. Übrigens: Jeder Euro, der in Psychotherapie investiert wird, spart nachweislich 2-4 Euro hinten raus! Das sagt die Studienlage.
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Frage. Wenn Sie an meiner Meinung und meinen Standpunkten interessiert sind, kontaktieren Sie mich bitte unter martin.sichert@bundestag.de.
Leider versucht abgeordnetenwatch.de Aussagen und Positionen von Abgeordneten inhaltlich und redaktionell zu beeinflussen und veröffentlich diese gegebenenfalls nicht, so dass auf diesem Portal kein freier Meinungsaustausch möglich ist.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Sichert, MdB
Eine "Zensur" findet daher nicht statt.
Nicht freigeschaltete Fragen und Antworten, werden den jeweiligen Adressat:innen trotzdem per Mail geschickt.

