Sind Sie für oder gegen eine Kopplung des Beginns der Altersrente an die Lebenserwartung?
Mit dem neuen Reformpaket der Regierung soll u.a. der Eintritt in die Altetsrente an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Ais meiner Sicht ist dies in keinem Verhältnis zu den minimalen Entlastungen der Bürger in diesem Paket, sondern eine verstseckte Rentenkürzung. Es gibt sehr viele Menschen, welche, selbst wenn sie wollten,nicht bis 70 oder noch länger arbeiten können, weil bspw. Die Gesudheit nicht mitmacht. Damit müssen diede dann zwangsweise Kürzungen hinnehmen, obwohl sie viel geleistet haben. Ich bitte Sie daher inständig gegen das Reformpaket zu stimmen ( unabhängig davon, das der AU Schein ab dem ersten Tag aich fragwürdig ist, weil er das Gesundheitssystem noch mehr belastet).
Sehr geehrte Frau W., ich danke Ihnen für Ihr Interesse zu diesem Thema. Meine Kurzfassung auf Ihre Frage ist, dass ich gegen die Kopplung des Beginns der Altersrente an die Lebenserwartung bin.
Doch ich möchte Ihnen gerne noch eine ausführlichere Erklärung hierzu geben:
Durch eine Anpassung an die steigende Lebenserwartung würde die Zahl der Beitragszahlenden zwar steigen, das ist klar. Doch als ehemaliger Gewerkschaftssekretär weiß ich, dass es stark körperlich belastete Berufsgruppen gibt, die schon jetzt das Rentenalter kaum erreichen. Eine Erhöhung des Rentenalters würde sie benachteiligen und ist für viele gesundheitlich schlichtweg nicht leistbar.
Personen, die sich dafür entscheiden, über die Rente hinaus noch zu arbeiten, sollten davon nicht abgehalten werden. Hierfür müssen Anreize, wie zum Beispiel die Aktivrente es tut, geschaffen werden. Des Weiteren müssen Prävention, Reha und altersgerechte Arbeit erst flächendeckend wirksam werden, bevor man über eine Erhöhung des Renteneintrittsalters nachdenkt.
Viele Grüße und Glück auf!
Martin Kröber

