Marcel Hafke

| Kandidat Nordrhein-Westfalen
Jahrgang
1982
Wohnort
Wuppertal
Ausgeübte Tätigkeit
selbstständiger Versicherungskaufmann
Liste
Landesliste, Platz 5
Parlament
Nordrhein-Westfalen
Wahlkreis
Wuppertal I

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Marcel Hafke: Lehne ab
Videoüberwachung an wirklichen Kriminalitätsschwerpunkten ist sinnvoll, aber nur wo Polizeikräfte auch unverzüglich eingreifen können. Nicht die flächendeckende Überwachung, sondern mehr polizeiliche Präsenz vor Ort erhöht die Sicherheit in NRW.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Marcel Hafke: Lehne ab
Wir wollen Wahlfreiheit. Die Wünsche der Gymnasien unterscheiden sich deutlich. Gymnasien, die G8 fortsetzen wollen, müssen in Ruhe weiterarbeiten können. Gymnasien sollen zukünftig aber auch wieder G9 oder bei bestimmten Voraussetzungen auch ein paralleles Angebot von G8 und G9 wählen können.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Marcel Hafke: Stimme zu
Die Richtlinien zur Sexualerziehung in NRW sehen seit vielen Jahren zu Recht auch unterschiedliche sexuelle Orientierungen und Akzeptanz vor. Bei der Sexualerziehung in der Schule sind generell eine altersgerechte Vermittlung und frühzeitige Information der Eltern zu beachten.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Marcel Hafke: Stimme zu
Wir wollen den Menschen nicht vorschreiben, mit welchem Verkehrsmittel sie sich fortbewegen. Für den Erhalt lebendiger Städte, eine wohnortnahe Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sowie zur Stärkung des Einzelhandels müssen die Innenstädte auch mit dem Auto gut erreichbar sein.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Marcel Hafke: Stimme zu
Wir Freie Demokraten stehen zum Verursacherprinzip. Umweltbelastungen müssen von demjenigen ausgeglichen werden, der sie veranlasst hat. Für die Kosten der Wiedernutzbarmachung der Tagebaue hat daher selbstverständlich das bergbautreibende Unternehmen aufzukommen.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Marcel Hafke: Stimme zu
Einige Provinzen Afghanistans sind relativ sicher. In diese Regionen kann abgeschoben werden, wenn die Asylsuchenden kein Bleiberecht bekommen. Die, die sich besonders gut integriert haben, insbesondere junge Familien, sollen durch klare Einwanderungsregeln die Chance erhalten, hier zu bleiben.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Marcel Hafke: Lehne ab
Volksentscheide geben den Bürgern in NRW in Folge eines durch den Landtag abgelehnten Volksbegehrens die Möglichkeit, direkt über ein Gesetz abstimmen zu können. Dafür sind grundsätzlich 15 Prozent der Stimmen von Wahlberechtigten erforderlich. Dies halten wir für ein angemessenes Quorum.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Marcel Hafke: Lehne ab
Familien sollten nicht zwischen einer finanziellen Zuwendung und der Förderung ihrer Kinder abwägen müssen. Das Betreuungsgeld setzt aber gerade für bildungsferne und einkommensschwache Familien, deren Kinder vom Kita-Besuch besonders profitieren würden, diesen falschen Anreiz.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Marcel Hafke: Stimme zu
Beitragsfreie Kindergärten sind wünschenswert. Die Kitas in NRW sind jedoch stark unterfinanziert, kleinere Gruppen, mehr Erzieherinnen und flexiblere Öffnungszeiten haben Vorrang. Bis zur Umsetzung einer allgemeinen Elternbeitragsfreiheit sollen landesweit sozial gestaffelte Höchstgrenzen gelten.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Marcel Hafke: Stimme zu
Es gilt aber, das zu verhindern! Ursächlich für diese Debatten ist die chronische Unterfinanzierung der Städte, die wir mit einer Neuausrichtung der Gemeindefinanzierung beenden wollen. Die Kommunen sollen vom Land u.a. eine konjunkturunabhängige Mindestfinanzausstattung erhalten, die kommunale Schwerpunktsetzungen ermöglicht.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Marcel Hafke: Lehne ab
Vollständig kostenfreie Tickets würden falsche Anreize setzen und wären ungerecht sowohl gegenüber Menschen, die nur wenig mehr verdienen, aber den vollen Preis zahlen müssten, wie auch gegenüber finanzschwachen Autofahrern, denen kein adäquates ÖPNV-Angebot zur Verfügung steht.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Marcel Hafke: Lehne ab
Die FDP lehnt ein anlassloses Racial Profiling ab. Bei der Fahndung oder der Gefahrenabwehr, bei der Fakten über das Aussehen Tatverdächtiger vorliegen – seien sie Fußball-Hooligans oder Nordafrikaner wie in der Silvesternacht, sind solche Kontrollen nicht nur zulässig, sondern geboten.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Marcel Hafke: Neutral
Ein Regierungsamt sollte grundsätzlich unvereinbar mit der Mitgliedschaft in einem Rundfunk-Aufsichtsgremium sein. Parteien gehören zur gesellschaftlichen Vielfalt dazu und sollten durchaus auch in den Gremien repräsentiert sein, aber in einem geringeren Umfang als heute.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Marcel Hafke: Stimme zu
Transparenz ist sehr wichtig. Aufwand und Nutzen, Informationsbedürfnis und berechtigte Schutzinteressen müssen aber in angemessener Relation stehen. Wir sind für einen Paradigmenwechsel und fordern die grundsätzliche Veröffentlichung von aus Steuermitteln finanzierten Gutachten.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Marcel Hafke: Lehne ab
Die Kommunen in NRW sind in Gänze und nicht nur regional strukturell unterfinanziert. Diese Unterfinanzierung muss allerorts beseitigt werden. Die Einführung eines Solidarpaktes West würde einen noch tieferen Spalt in die kommunale Familie treiben, als es derzeit bereits die Abundanzumlage macht.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Marcel Hafke: Neutral
Hier wird künstlich ein Gegensatz aufgebaut, der eigentlich nicht existiert. Wenn Umweltpolitik nicht gegen die Realitäten und nicht ohne, sondern mit den Menschen und den Naturnutzern betrieben wird, kann im Dialog mit Wirtschaft, Landwirtschaft und den Bürgern gemeinsam Vieles erreicht werden.
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# Umwelt 21Apr2017

Sehr gehrter Herr Hafke,

warum beantworten Sie meine konkrete Frage nicht? Die Frage lautet: Die Parkstraße (L419) soll oberirdisch wie...

Von: Joachim Wendt

Antwort von Marcel Hafke (FDP)

(...) Wir werden uns nicht aussuchen können, ob wir zusätzlichen LKW und PKW Verkehr bekommen werden. Dieser wird aufgrund verschiedenster Umstände und Tatschen kommen. (...)

(...) Wie wollen Sie sich konkret für Ihre Stadt einsetzten? Beziehungsweise was können Sie für eine Aufbesserung Wuppertals für Maßnahmen ergreifen?

Von: Leon Glittenberg

Antwort von Marcel Hafke (FDP)

(...) Eine weitere Aufgabe wird sein, dass wir die Schulen in das digitale Zeitalter versetzen. Das heißt wir müssen die Lehrer entsprechend ausbilden und die Schulen technisch aufrüsten, sowie über Programmiersprachen an Schulen diskutieren. (...)

# Umwelt 20Apr2017

(...) Wofür werden Sie sich einsetzen, damit die Ronsdorfer hierdurch nicht den Gesundheitsgefahren durch überhöhte Werte an Lärm, Stickstoffdioxiden und Feinstaub ausgesetzt werden? (...)

Von: Joachim Wendt

Antwort von Marcel Hafke (FDP)

(...) Weiterhin ist es fraglich, ob gerade bei den Tunnelenden die Lärmbelastung nicht sogar steigt. Daher habe ich mich seitdem für einen Ausbau der L419 mit einem sehr guten Lärmschutz, sowie Umweltschutz im Bereich des Naherholungsgebietes eingesetzt. Ich weiß, dass es einige Bürger gibt, die damit nicht zufrieden sind. (...)

# Soziales 7Apr2017

Wie stehen Sie zu den Maßnahmen zur Linderung der akuten wirtschaftlichen Situation der Betreuungsvereine und der Berufsbetreuer/innen? (...)

Von: Petra Besche

Antwort von Marcel Hafke (FDP)

Die Anpassung der seit 2005 unveränderten Betreuervergütungen wird von der FDP für notwendig erachtet. Es erscheint deshalb aus unserer Sicht angezeigt, dass der Bundesrat – ggf. (...)

Welche Positionen vertreten Sie/Ihre Partei zur Schul-Politik, insbesondere zu G8/G9, zur Inklusion und zu den Förderschulen?

Von: Johannes Tielmann

Antwort von Marcel Hafke (FDP)

(...) Deshalb wollen wir Wahlfreiheit für die Eltern und die Förderschulen erhalten. Das radikale Verständnis einer kompromisslosen Inklusion, wie es die rot-grüne Landesregierung betreibt, nimmt auf den Förderbedarf jedes einzelnen Kindes zu wenig Rücksicht: Die Inklusion wird überstürzt, ohne Qualitätsstandards und mit einer mangelnden Sachausstattung sowie fehlenden sonderpädagogischen Fachkräften umgesetzt. Wir wollen verbindliche Basisstandards und insbesondere mehr Fachpersonal sowie Unterstützung der Lehrkräfte. (...)

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