Foto von Katharina Dröge, aufgenommen im Deutschen Bundestag im Juli 2025.
Katharina Dröge
BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN
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Frage von Talha H. •

Welche Konsequenzen ziehen die Grünen aus dem IGH-Gutachten zur Besatzung und den Apartheid-Vorwürfen im Westjordanland?

Sehr geehrte Frau Dröge,

der IGH hat am 19. Juli 2024 die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete insgesamt für rechtswidrig erklärt, einen Verstoß gegen Art. 3 ICERD (Rassentrennung/Apartheid) festgestellt und alle Staaten zu Nichtanerkennung und Nichtunterstützung verpflichtet. Im Juni 2026 sprachen über 200 prominente Israelis in einem offenen Brief von „jüdischem Terror“ und „ethnischer Säuberung“ im Westjordanland; Ehud Olmert spricht dort von Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Welche konkreten Konsequenzen ziehen die Grünen daraus für Rüstungsexporte, den Handel mit Siedlungen und Deutschlands Abstimmungsverhalten in der UNO? Werden Sie das im Bundestag ansprechen?

Grüße aus Trier

Talha

https://de.wikipedia.org/wiki/Gutachten_zu_den_rechtlichen_Folgen_von_Israels_Besatzungspolitik

https://voelkerrechtsblog.org/apartheid-in-palastina/

https://www.tt.com/artikel/30941504/selbst-ehemalige-israelische-generaele-sprechen-jetzt-von-ethnischen-saeuberungen

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