Was möchten Sie tun gegen die zunehmende faktische Diskriminierung von Menschen mit beschränkten oder fehlenden digitalen Möglichkeiten?
Sehr geehrte Frau Dillschneider,
teils aus eigenen Erfahrungen, teils aus Erzählungen (z.B. von Verwandten) heraus sehe ich das große Problem einer "digitalen Diskriminierung" von Menschen, die weniger bis gar nicht digital erfahren sind, nicht die Mittel für immer die neueste Technologie (v.a. beim Smartphone) oder schlicht andere Probleme haben. Dass digitale Sicherheit bei Behörden und Privatwirtschaft mit der Entwicklung Schritt halten muss, verstehe ich. Das entschuldigt aber nicht, dass den Menschen wie selbstverständlich abverlangt wird, über die neuesten digitalen Anwendungen zu verfügen und damit umgehen zu können. Ob bei Behörden, Banken, Versicherungen oder auch der Post, analoge Wege, Dinge zu regeln, werden abgebaut, verständliche Erklärungen oder andere Hilfe zu digitalen Anwendungen fehlt oft. So werden v.a. ältere, arme und kranke Menschen zunehmend ihrer Teilhaberechte beraubt. Wie möchten Sie hier, gerade auch als Obfrau im Ausschuss für Digitales, gegensteuern?

