Wie passt die Position der linken zum ukarinekrieg mit ihrem selbstanspruch antifaschistisch zu sein zusammen
Ich stimme mit vielen Positionen der Linken überein, habe aber ein Problem mit ihrer Ukraine-Politik. Sie lehnt Waffenlieferungen ab und drängt stattdessen auf Verhandlungen – trotz russischer Aggression und massiver Menschenrechtsverletzungen in Russland (Verfolgung von LGBTQ, politischen Gegnern, Minderheiten), die für mich Kriterien eines faschistischen Staates erfüllen.
Wer sich antifaschistisch nennt, aber einem von einem faschistoiden Regime angegriffenen Land die nötigen Waffen verweigert und zu Zugeständnissen drängt, handelt widersprüchlich. Das wäre so, als hätte man 1939 Polen und Frankreich geraten, sich mit Hitler zu einigen. Antifaschismus kann nicht nur im eigenen Land gelten – sonst ist er keiner.
Für mich als überzeugten Antifaschisten macht das die Linke unwählbar. Mit Faschisten verhandelt man nicht und knickt nicht vor ihnen ein – das lehrt die Geschichte. Wie passt das mit ihrem Selbstverständnis als antifaschistische Partei zusammen?

