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Heidi Reichinnek
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Frage von Bernd F. •

Donald Trump hat mit seinen Bemühungen wichtige Schritte zum Frieden in Nahost eingeleitet, erkennen Sie diese politische Leistung an?

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Wenn diplomatische Initiativen zu einer tatsächlichen Verringerung von Gewalt und zu humanitärer Entlastung beitragen, sollte man das selbstverständlich grundsätzlich anerkennen. Allerdings ist die US-Amerikanische Regierung unter Donald Trump kein Ernst zu nehmender Friedensakteur. In Bezug auf Israel und Palästina hat sich Trump hauptsächlich durch die Gründung des sogenannten "Board of Peace" hervorgetan, eine Organisation, die parallel zu den bestehenden UN-Strukturen aufgestellt ist und ohne palästinensische Repräsentation agiert. Zudem hat sich gezeigt, dass viele der als Waffenruhe bezeichneten Vereinbarungen weder dauerhaft Bestand hatten noch zu einem Ende von Bombardierungen, Vertreibungen und humanitärem Leid geführt haben. Dauerhafter Frieden entsteht nicht durch symbolische Abkommen zu finanziellen Gunsten Einzelner, sondern durch die Einhaltung des Völkerrechts, gleiche Rechte und politische Selbstbestimmung für alle Beteiligten.

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