Würden Sie sich im Falle einer Einschränkung der Lehrerverbeamtung dafür einsetzen, dass für bereits Studierende und ReferendarInnen Vertrauensschutz oder Übergangsregelungen gelten?
Sehr geehrter Herr Schnieder,
vielen Dank für Ihre bisherige Antwort. Ich befinde mich derzeit im Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Realschulen plus in Rheinland-Pfalz und werde voraussichtlich im Sommer 2027 das Zweite Staatsexamen ablegen. Anschließend würde ich, sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind, als Beamter auf Probe eingestellt werden.
Für viele von uns war die spätere Verbeamtung ein wesentlicher Grund für die Entscheidung, Lehramt zu studieren. Natürlich kann Politik Rahmenbedingungen für zukünftige Generationen ändern. Wäre es aus Ihrer Sicht jedoch fair, eine so grundlegende Änderung kurzfristig auf Studierende und ReferendarInnen anzuwenden, die ihre Berufsplanung auf den bisherigen Bedingungen aufgebaut haben?
Aus Gesprächen mit Mitreferendaren weiß ich, dass viele dies als erheblichen Vertrauensbruch empfinden würden. Würden Sie sich deshalb im Fall einer Reform für Vertrauensschutz oder Übergangsregelungen für bereits Studierende/ ReferendarInnen einsetzen?

