Wie positionieren Sie sich zur geplanten Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und zur Kürzung der Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige um 30 %?
Sehr geehrte Frau Heiligenstadt,
ich bin pflegende Mutter und frage Sie zu zwei aktuellen rentenpolitischen Vorhaben.
Pflegende Angehörige, leisten täglich eine unverzichtbare gesellschaftliche Arbeit und entlasten den Staat erheblich. Trotzdem sollen wir künftig mit geringeren Rentenansprüchen rechnen und möglicherweise auch noch länger arbeiten.
Besonders betroffen sind Frauen, da sie den Großteil der Kindererziehung und der Pflege übernehmen und im Durchschnitt eine höhere Lebenserwartung haben.
Mich interessiert daher, wie Sie diese beiden Vorhaben begründen und wie Sie im parlamentarischen Verfahren dazu stehen.
Mit freundlichen Grüßen
M. B.

