Frage an
Franz Hofmaier
ÖDP

(...) Wie stehen Sie zu Konzepten wie autofreier Innenstadt, die in Städten in Skandinavien oft gut funktionieren, aber im “Autoland“ Deutschland vermutlich auf Widerstand stoßen? (...)

Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen
25. September 2018

(...) Mithilfe solcher Kostenvergleiche sollte es nun - so meine Erwartung - ein wenig leichter fallen, den stiefmütterlich behandelten öffentlichen Nahverkehr voranzubringen. Einen Schwerpunkt sehe ich dabei auf dem Lande, sind es doch gerade die - oftmals alleine ein Auto nutzenden - Berufspendler von außerhalb, die letztlich zu den Staus in unseren Städten und Ballungsräumen wesentlich beitragen. Hier muss der Freistaat ganz massiv den Hebel ansetzen: Öffentliche Verkehrsmittel müssen nicht nur deutlich günstiger werden als der Individualverkehr, sondern durch kurze Takte und ein ganztägiges Angebot an 7 Tagen die Woche auch deutlich attraktiver. (...)

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Franz Hofmaier
ÖDP

(...) alle Welt jubelt über die Digitalisierung der Arbeitswelt und über Künstliche Intelligenz. Teilen Sie die positive Einschätzung oder sehen Sie Gefahren für Arbeitsplätze? (...)

Wirtschaft
10. September 2018

(...) – kaum einen Begriff derart inflationär wie „Digitalisierung“. Es ist also aller-allerhöchste Zeit, nach Jahren der folgenlosen Ankündigungen nun im internationalen Wettbewerb einen Zahn zuzulegen, um Deutschland als Hochtechnologiestandort zu halten und damit auch Arbeitsplätze zu sichern. (...)

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Franz Hofmaier
ÖDP

Sehr geehrter Herr Hofmeier,

Umwelt
01. Juni 2009

(...) Bleibt noch Ihre Frage nach der Atomkraft: Die ödp lehnt die Atomkraft entschieden ab, weil sie zu gefährlich und zu teuer ist, weil die Menschheit über Jahrtausende mit radioaktivem Abfall belastet wird (Asse lässt jetzt schon grüßen), der Uranabbau viele Menschenleben kostet und ganze Landstriche radioaktiv verseucht. Hinzu kommt, dass die Rolle der Atomkraft weithin überschätzt wird: Nur etwa 3% des weltweiten Energiebedarfes wird durch Atomenergie gedeckt. Und recht viel mehr wäre auch gar nicht möglich, denn die Uranvorräte sind - wie auch die Vorräte von Öl und Gas – begrenzt. (...)

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Franz Hofmaier
ÖDP

Hallo Herr Hofmaier,

Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen
12. September 2008

(...) das Gesamtkonzept der ödp „Steuerreform für Arbeit und Umwelt“ zielt generell darauf ab, den Energie- und Rohstoffverbrauch zu verteuern und auch Kapitalerträge stärker zu belasten, dafür aber die menschliche Arbeit – sprich die Lohnnebenkosten - (sehen Sie sich nur mal Handwerkerkosten an, wie die sich in den letzten Jahren verteuert haben!) zu entlasten. Auch eine Reduzierung der Mehrwertsteuer gehört in dieses Konzept, trifft diese Erhöhung doch gerade Familien, Kleinverdiener, Rentner usw. (...)

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Franz Hofmaier
ÖDP

Mit einem automatischen Stromhandelssystem und Individualverkehr auf der Schiene bietet sich die Mögichkeit, dass wir unser Land locker wirtschaftlich zu 70% auf heimische regenerative Energien umstellen können und damit auch noch gleichzeitig ein

Wirtschaft
02. September 2008

(...) Von den Grundzielen her würde dieses Konzept also gut zur ödp passen, steht doch als ein zentraler Punkt in unserem Wahlprogramm „Größtmögliche Energieeffizienz und 100% erneuerbare Energien, weil nur so Versorgungssicherheit und Klimaschutz möglich sind“. (...)

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Franz Hofmaier
ÖDP

Was halten Sie von unserem Krankenkassensystem und dem Fakt, dass mittlerweile kaum noch Fachärzte zu finden sind, die in Alten-/Pflegeheime etc. gehen, um dort zu helfen? Was würden Sie ändern wollen und wie?

Gesundheit
21. August 2008

(...) Zunächst setzt sich die ödp für eine ausgewogene Kombination von Prävention, Schulmedizin und alternativen Heilverfahren ein. Dieses soll durch ein solidarisch finanziertes Gesundheitssystem nach dem Modell einer „Bürgerversicherung für alle“ erreicht werden. Ein jeder Bürger soll sich dabei gegen Krankheit versichern und an der Finanzierung beteiligen müssen, wobei aus Steuermitteln die Mitversicherung von Kindern beitragfrei zu stellen ist. (...)