Kann das Verhältniswahlrecht mit der Zweitstimme grundsätzlich das gerechteste System sein, wenn 267 von 629, also nur 42,45 % der MdB ihren Wahlkreis gewonnen haben? 362 folgen auch Fraktionszwang.
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/bodo-ramelow/fragen-antworten/koennte-sich-die-unzufriedenheit-mit-etablierten-parteien-in-thueringen-mit-der-zustimmung-fuer-die-afd-durch
267 von 629, nur 42,45 % der MdB haben ihren Wahlkreis gewonnen, damit einen direkten Bezug zum Wahlkreis. Listenplätze werden in jeder Partei intern, frei vergeben. Ist damit ideologisch dominierte Lobby machbar?
https://www.n-tv.de/politik/Kloeckner-will-Reform-des-Wahlrechts-zum-Bundestag-zurueckdrehen-article25943257.html
CDU/CSU: 165 von 208 MdB 79,326% Direktmandate
SPD: 44 von 120 MdB 36,666% Direktmandate
AfD: 41 von 150 haben bzw 42 von 152 MdB 27,333% bzw 27,631% hatten Direktmandat
Bündnis 90/Grüne: 12 von 85 MdB 14,137% Direktmandate
Die Linke: 5 von 64 MdB 7,812% Direktmandate
2021: LINKE mit 4,9%:
Drei Direkt-Mandate sind plausibel. 36 Listenplätze im Bundestag m.E. unverhältnismäßig.
Ist mit 2008 praktiziertem Sainte-Laguë-Verfahren eine Dominanz von rechten, linken Minderheit einfach logisch?

