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Armand Zorn
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Frage von Jean G. •

Sie arbeiten in der Spritpreis-Taskforce. Wäre ein niedrigschwelliges Social-Leasing für E-Autos eine sinnvolle Ergänzung zur akuten Entlastung?

Hallo! Ich bin kommunalpolitisch aktiv. Hohe Spritpreise sind sozialer und politischer Sprengstoff, besonders für Menschen, die aufs Auto angewiesen sind, sich kein neues E-Auto leisten können und kaum einen bezahlbaren Gebrauchtmarkt vorfinden.

Warum nicht ein sehr niedrigschwelliges, staatlich flankiertes Social-Leasing: keine Anzahlung, z.B. 6 Monate Mindestlaufzeit, danach kurzfristig kündbar. Kein Anspruch auf Neuwagen, sondern auf eine Fahrzeugklasse. Rückläufer bleiben im Pool und werden günstiger weitervermietet.

KfW/Bund könnten einen Teil des Finanzierungs- und Restwertrisikos übernehmen, damit das Modell auch bei kleinerem Einkommen nicht an der Bonität scheitert. Hersteller und Leasingfirmen könnten den Betrieb übernehmen. So entstünde zugleich ein Gebrauchtmarkt und planbarere Nachfrage für die europäische Autoindustrie. Dazu gehört günstiges, unkompliziertes öffentliches Laden ohne eigene Wallbox. Das wäre mehr als Entlastung: ein dauerhafter Ausweg aus teurem Sprit.

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