Warum wird die Wärmebild und Nachtsichttechnik bei der Ausübung der Nachtjagd auf Schwarzwild erlaubt obwohl ihr Einsatz nicht kontrolliert werden kann und wird?
Ich lebe auf einem Aussiedlerhof weit draußen und der Hof grenzt an drei Jagdreviere mit unterschiedlichen Pächtern. Pro Woche , nicht in der Dämmerung, fallen in unserer Umgebung auch tief in der Nacht 6-7 Schüsse von Großkaliber-Jagdwaffen. Die Vollmondphasen abgerechnet sind das über 300 Schüsse bei fehlendem Büchsenlicht, also nur mit Nachtsicht und Wärmebildtechnik möglich. 2025 wurden insgesamt 16 Stück Schwarzwild erlegt. Das bedeutet etwa 280 beschossene Tiere waren kein Schwarzwild sondern gehörten zu anderen Gattungen bei welchen die Nachtjagd definitiv verboten ist. Seit der Gesetzesänderung knallt es in den Forsten fast jede Nacht und die Anzahl der Ansitzstände direkt in den Wälder hat deutlich zugenommen obwohl man dort mangels Licht früher nicht schießen konnte. Warum werden solche Praktiken durch die Erlaubnis der früher aus guten Grund verbotenen Technik ermöglicht, wohl wissend das der Einsatz nicht kontrolliert werden kann? Sehen Sie da keinen Handlungsbedarf?

