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Alexander Hoffmann
CSU

Frage an Alexander Hoffmann von Fgrcuna Roreg bezüglich Politisches Leben, Parteien

19. August 2020 - 11:56

Sehr geehrter Herr Hoffmann,

bitte erlauben Sie mir aus aktuellem Anlass folgende Fragen:

1. Ist es gängige Praxis in der CSU, Fragesteller aus dem eigenen Wahlkreis bei unerwünschten, jedoch sachlichen Fragen in sozialen Netzwerken zu blockieren oder nehmen Sie hier eine Sonderrolle in Ihrer Partei ein?

2. Ist es gängige Praxis in der CSU, keine Auskunft darüber zu erteilen, weshalb ein Bürger aus dem eigenen Wahlkreis in sozialen Netzwerken blockiert wurde oder nehmen Sie hier eine Sonderrolle innerhalb Ihrer Partei ein?

3. Ist es gängige Praxis in der CSU, Bürgern aus dem eigenen Wahlkreis keinerlei Fragen zu beantworten, wenn diese von Ihnen in sozialen Netzwerken blockiert wurden oder nehmen Sie hier eine Sonderrolle innerhalb Ihrer Partei ein?

Ich danke Ihnen bereits im Voraus für die Beantwortung meiner Fragen.

Freundliche Grüße,
Stephan Ebert

Frage von Fgrcuna Roreg
Antwort von Alexander Hoffmann
19. August 2020 - 14:18
Zeit bis zur Antwort: 2 Stunden 22 Minuten

Sehr geehrter Herr Ebert,

ich habe Sie bei Facebook nicht gesperrt, weil Sie kritische Fragen stellen. Ich bin überzeugter Anhänger eines kritischen Diskurses. Ich gehe auch keiner unliebsamen Diskussion aus dem Weg – davon kann man sich auf meiner Facebook-Seite auch überzeugen.

Sie waren bereits gesperrt, als Sie mir eine E-Mail geschickt haben. Hierzu muss man wissen: Ich sperre nur ganz wenige Personen. Und ich sperre sie nur dann, wenn es ins Persönliche gegangen ist oder eine Argumentation unter der Gürtellinie stattgefunden hat. Wenn ich dann aber jemanden blockiert habe, antworte ich auch nicht mehr, wenn mir diese Person plötzlich E-Mails schreibt – außer, sie entschuldigt sich bei mir. Jeder kann sich mal im Ton vergreifen. In einem solchen Fall bestünde dann die Möglichkeit, „neu anzufangen“.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Hoffmann