Wie stellen Sie sich, mit dem GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz die Entwicklung der Krankheitsstände und somit der Wirtschaft vor?
Sehr geehrter Herr Ahtmetovic,
Ich bin eine 27-jährige Medizin-Studentin und ich habe Angst vor der Zukunft, die Sie und die Regierung für mich da bestimmen wollen. Ich habe aufgrund von Kindheitstraumata eine Depression sowie eine komplexe PTBS und seit letztem Jahr habe ich eine rheumatologische Autoimmunerkrankung entwickelt. Aufgrund dieser Erkrankungen und 2 damit einhergehenden stationären Aufenthalten dauert mein Studium länger. Glauben Sie mir, ich bin nicht faul - Es macht mir keinen Spaß krank zu sein und regelmäßig Arzttermine zu haben. Und nun planen Sie ein GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz sowie eine Pflege-"Reform", die nachweislich die stationäre sowie ambulante ärztliche und psychotherapeutische Versorgung von Patient:innen gefährdet. Ich halte es nicht für realistisch, dass ich mein Studium schaffe, wenn meine ambulante Psychotherapie wegfällt, da diese nicht mehr finanziert werden kann. Und ist ihr Ziel nicht mehr Beitragszahler zu haben?
MfG
Clarissa H.

