(...) vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich habe mit „Ja“ gestimmt, weil ich als Europäerin davon überzeugt bin, dass Europa und die Eurozone auch in Krisenzeiten zusammenhalten müssen, selbst wenn das neue Programm leider einige Fehler fortsetzt. Darüber hinaus wurde in der Namentlichen Abstimmung vor allem über die Aufnahme neuer Verhandlungen über ein drittes Programm abgestimmt und dieses Mandat habe ich der Bundesregierung erteilt. (...)
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(...) Hilfsprogramm für Griechenland leicht gemacht hat. (...) Eine vom Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlichten Studie zeigte abermals, dass Deutschland von der Eurokrise und den damit verbundenen gesunkenen Zinsen auf deutsche Staatsanleihen mit über 100 Mrd. (...)
(...) Zu Frage 1: Mit dem ESM, der am 8. Oktober 2012 seine Arbeit aufgenommen hat und vor dem Hintergrund zahlreicher kriselnder Euroländer gegründet wurde, haben die Euro-Staaten eine dauerhafte Schutz- und Nothilfeinstitution geschaffen, um langfristig und nachhaltig die Zahlungsfähigkeit der Mitgliedsstaaten aufrecht zu halten und damit das Vertrauen in die Stabilität der gemeinsamen Währungsunion zu sichern. (...)
(...) Bei einem „Nein“ wäre die Konsequenz ein sofortiger unkontrollierter Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone. Dadurch wären weder die Schulden getilgt noch die strukturellen Probleme des Landes gelöst, aber Griechenland wäre ins Chaos gestürzt. (...)
(...) Ich habe also unserem Grünen Antrag, der alternativ zu dem Antrag der Bundesregierung stand, zugestimmt und mich bei dem Antrag der Bundesregierung enthalten, weil ich damit ausdrücken will: Ja zum Verbleib Griechenlands im Euro und damit auch Ja zum Hilfsprogramm, aber Nein zu der Verhandlungsführung der Bundesregierung. (...)