(...) Dies wollen wir auch für die Zukunft erhalten. Ich sehe jedoch die Gefahr, dass durch eine schrittweise Abschaffung der Förderschulen die Rahmenbedingungen für das Erlernen der Gebärdensprache schwieriger wird. Schon heute sind die Förderbedingungen an Schwerpunktschulen zum Teil äußerst bedenklich. (...)
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(...) Wir wollen und können diesen Weg nicht überall, sondern nur lokal begrenzt dort gehen, wo es jedoch auch die Notwendigkeit gibt, weil dort nämlich gehörlose Kinder beschult werden sollen. Wir meinen, dass es unsere Gesellschaft als Ganzes voran bringen wird, weil sich gleichzeitig Vielfalt im Leben, Akzeptanz für Anderssein und neue Lernmethoden miteinander verbinden lassen. (...)
(...) Meiner Einschätzung nach wird damit in Rheinland-Pfalz ein Weg gegangen, der die größtmögliche Unterstützung gehörloser Kinder, Jugendlicher und Erwachsener in den Schulen vorsieht um Teilhabe zu sichern – von Zwangsmaßnahmen wird dabei abgesehen. Es werden aber große Anstrengungen unternommen, gehörlosen Kindern eine barrierefreie und gute Schulbildung zukommen zu lassen. Individuellen Bedürfnissen wird Rechnung getragen ohne anderen Menschen, die das nicht wollen, etwas aufzuzwingen. (...)

(...) im Prinzip haben Sie schon alle Begründungen, nach denen die Piraten als auch meine Wenigkeit eine vollständige Trennung von Staat und Religion befürworten, selber aufgelistet. Ich selber bin ehemaliger Katholik, ich teile also die Meinung vieler Menschen dass die Kirchen heute Probleme haben ihre Daseinsberechtigung weiterzugeben. (...)
(...) Ich möchte Ihnen daher mitteilen, dass ich als Führungskraft eines christlichen Sozialunternehmens grundsätzlich anderer Auffassung bin. Tagtäglich sehe ich wie wichtig christliche Einrichtungen sind, nicht zuletzt auch zur Erfüllung von Staatsaufgaben die seitens des Staates selbst nicht befriedigend wahrgenommen werden (können). (...)