Ich persönlich stimme der automatischen Kopplung des Rentenalters NICHT zu.
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Für mich ist es gut vertretbar, dass die Grenze moderat angepasst wird, sodass „die Regelaltersgrenze im Zeitraum zwischen 2031 und 2041 schrittweise um etwa sechs Monate von 67 auf 67,5 Jahre angehoben würde”, zumal die Maßnahme erst ab 2032 wirksam wird, wenn der Geburtsjahrgang 1965 das 67. Lebensjahr erreicht hat
Die Vorschläge müssen nun zunächst in Gesetzesform gebracht werden und sollen dann ins parlamentarische Verfahren gehen.
Eine pauschale und automatische Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung halte ich nicht für den richtigen Weg.
Unabhängig davon halte ich eine automatische Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung für den falschen Weg. Die Lebensrealitäten der Menschen sind zu unterschiedlich. Wer körperlich hart gearbeitet hat, kann oft nicht einfach länger arbeiten. Gleichzeitig müssen wir angesichts des demografischen Wandels die Renten langfristig finanzierbar halten. Dafür braucht es eine ausgewogene Reform mit mehr Flexibilität statt eines starren Automatismus.