Konkret heißt das für mich aber, dass der Verkauf nicht kriminalisiert werden darf. Betroffene brauchen Schutz statt Strafe. Gleichzeitig müssen Kauf, Ausbeutung und Profite sanktioniert werden. Dazu gehören niedrigschwellige Gesundheitsangebote, aufsuchende Arbeit, anonyme Meldewege, eine klare Trennung von Hilfe und Kontrolle sowie praktikable Aufenthalts- und Sozialleistungswege für Betroffene.
Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch
Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Antwort 22.06.2026 von Dagmar Schmidt SPD
Antwort 18.06.2026 von Josephine Ortleb SPD
Das Prostituiertenschutzgesetz stärkt die Rechte und den Schutz von in der Prostitution tätigen Menschen. Das haben auch die Evaluierungsergebnisse zum Prostituiertenschutzgesetz gezeigt.
Antwort ausstehend von Susanne Hierl CSU
Antwort 15.06.2026 von Heidi Reichinnek Die Linke
Menschen in der Prostitution brauchen Beratungsangebote, Unterstützung, wenn sie sich gegen Missstände wehren wollen und ggf. die Legalisierung ihres Aufenthaltsstatus, damit sie keine Angst haben müssen, abgeschoben zu werden, wenn sie Hilfe suchen.
Antwort 06.03.2026 von Manuel Hagel CDU
Der Schutz der Betroffenen muss im Mittelpunkt stehen. Deshalb unterstütze ich die Einführung des Nordischen Modells.
Antwort 26.03.2026 von Leon Eckert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Wir stärken Rechte & Gesundheit von Sexarbeiter*innen, lehnen Stigmatisierung ab. Nordisches Modell gemeinsam mit Betroffenen und breiter Perspektive prüfen.