Frage an Uwe Schummer von Senax Unua bezüglich Steuern

22. August 2005 - 11:30

Sehr geehrter Herr Schummer,

ich bin 2001 unverschuldet in eine Insolvenz geraten als Geschäftsführer eines Handwerksbetiebes und habe aus dieser Zeit sehr viele schulden bei Banken und Krankenkassen. Ich war ca 1/2 jahr als Geschäftsführer eingestellt. Das ich für die Schulden aufkommen muss ist mir vollkommen klar, was ich aber nicht verstehe ist: Das mein Einkommen das zum grössten teil für die Schulden draufgeht voll versteuert wird so das ich zusätzliche Kosten im Jahr von über 5000 € habe die für die Einkommensteuer draufgeht. Aus diesem und vieler anderen Gründe zb. Berufsgenossenschafts Beiträge usw usw ist es mir auch nicht möglich zusätzliche Mitarbeiter einzustellen.
Was sagt denn die CDU zu solchen Fällen ?

mfg

Frank Hahn

Frage von Senax Unua
Antwort von Uwe Schummer
29. August 2005 - 15:13
Zeit bis zur Antwort: 1 Woche

Sehr geehrter Herr Hahn,

es ist schwierig so konkrete Fälle allgemeinpolitisch zu beantworten. Das Einkommen wird besteuert, egal wie es eingesetzt wird. Dieser Umstand wird sich steuerrechtlich kaum verändern lassen. Wichtig ist jedoch, dass die Steuerbelastung insgesamt sinken muss. Dies erreichen wir einerseits durch hohe Freibeträge und geringere Steuersätze sowie die Absenkung der Lohnzusatzkosten bei der Arbeitslosenversicherung. Unabhängig davon empfehle ich Ihnen einen guten Steuerberater, dessen Tätigkeit von der Steuer abgesetzt werden kann.

Herzliche Grüße
Uwe Schummer