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Tino Sorge
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Frage von Stefanie T. •

Halten Sie es für erforderlich, dass das Bundesministerium für Gesundheit den Beschluss zur Absenkung der psychotherapeutischen Vergütung überprüft oder beanstandet?

Sehr geehrter Herr Sorge,

ich bin niedergelassene Psychotherapeutin und erlebe die aktuellen Entwicklungen mit großer Sorge.

Seit dem 01.04.2026 werden psychotherapeutische Leistungen abgewertet, während gleichzeitig Kosten und organisatorischer Aufwand weiter steigen. Die Vergütung hält damit real nicht mit der Entwicklung Schritt.

In meiner Praxis sehe ich mich bereits gezwungen, organisatorische Abläufe anzupassen und Leistungen nicht mehr im bisherigen Umfang aufrechterhalten zu können.

Aus meiner Sicht gerät damit die wirtschaftliche Tragfähigkeit ambulanter Praxen zunehmend unter Druck – mit direkten Folgen für die Versorgung.

Zudem wird die Situation von vielen Kolleginnen und Kollegen als mangelnde Wertschätzung unserer Arbeit erlebt.

Wie bewerten Sie diese Entwicklung und welche konkreten Maßnahmen halten Sie für erforderlich?

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Antwort von CDU

Sehr geehrte Frau T.,

vielen Dank für Ihre Anfrage. 

Als CDU/CSU-Fraktion setzen wir uns für eine Gesundheitspolitik ein, die eine hochwertige psychotherapeutische Versorgung gewährleistet. Neben einer guten Aus- und Weiterbildung und vernünftigen Arbeitsbedingungen ist dabei auch die finanzielle Vergütung von großer Bedeutung. Hier hat die Selbstverwaltung zuletzt eine Entscheidung getroffen, die sich negativ auf das Honorar von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten auszuwirken droht. Als Regierungskoalition werden wir die Auswirkungen dieser Entscheidung genau beobachten. Auch das Bundesministerium wertet die aktuellen Entwicklungen aus. 

Mit freundlichen Grüßen 

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