Sven Tritschler

| Abgeordneter Nordrhein-Westfalen
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Jahrgang
1981
Wohnort
Köln
Ausgeübte Tätigkeit
Bundesvorsitzender der Jungen Alternative für Deutschland
Liste
Landesliste, Platz 13
Parlament
Nordrhein-Westfalen
Wahlkreisergebnis
6,8 %
Wahlkreis
Köln VII

Nordrhein-Westfalen

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Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Sven Tritschler: Neutral
In Einzelfällen (z.B. an Problemschwerpunkten und unübersichtlichen Stellen)kann eine Videoüberwachung sinnvoll sein. Eine flächendeckende Überwachung lehne ich allerdings ab. Lieber mehr Polizeibeamte auf die Straße!
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Sven Tritschler: Stimme zu
Grundsätzlich bin ich für die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums, allerdings sollte auf freiwilliger Basis auch das G8 erhalten bleiben.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Sven Tritschler: Lehne ab
Eine altersgerechte Sexualkundeerziehung ist richtig und wichtig. Die teilweise exzessive Konfrontation von Kindern mit Sexualität und sexuellen Randerscheinungen lehne ich allerdings ab.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Sven Tritschler: Stimme zu
Verkehrspolitik soll den Bedürfnissen der Menschen folgen und keinen ideologischen Vorgaben.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Sven Tritschler: Neutral
Meines Wissens wenden die betroffenen Unternehmen schon heute gewaltige Summen auf, um die betroffenen Flächen wieder nutzbar zu machen. Gleiches gilt für die Verlegung ganzer Ortschaften und Autobahnen. Dabei ist Braunkohle eine sehr günstige Energiequelle. Man müsste eher die gewaltigen Kosten für Windkraft- und Solaranlagen hinterfragen.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Sven Tritschler: Stimme zu
Ausreisepflichtige Personen gehören grundsätzlich abgeschoben, zumal es in Afghanistan nach wie vor sichere Gebiete gibt. Allenfalls kann man hier für Personen eine Ausnahme machen, die im Rahmen des ISAF-Einsatzes für die Bundeswehr gearbeitet haben und dadurch jetzt in Gefahr sind.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Sven Tritschler: Stimme zu
Die Hürden für Volksentscheide in NRW sind so gewählt, dass nie einer stattfinden wird. Derzeit muss man ca. eine Millionen Unterschriften von Wahlberechtigten sammeln - das kann keine Bürgerinitiative leisten und deshalb sind die entsprechenden Teile der Landesverfassung reines Alibi. Echte direkte Demokratie gibt es in NRW nicht!
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Sven Tritschler: Stimme zu
Grundsätzlich ist die Erziehungsleistung der Eltern zu honorieren. Kita ist nicht für jedes Kind und für jede Familie das Richtige. Es muss allerdings, z.B. durch regelmäßige Untersuchungen sichergestellt sein, dass die betroffenen Kinder entsprechend ihres Alters entwickelt sind.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Sven Tritschler: Neutral
Sie sollten zumindest für jedermann bezahlbar sein.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Sven Tritschler: Stimme zu
Bei leeren Kassen bedeutet die Aufrechterhaltung solcher Einrichtungen Finanzierung auf Pump. In diesem Falle müssen die kommenden Generationen für den Luxus von heute aufkommen. Das ist nicht vertretbar.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Sven Tritschler: Lehne ab
Es gibt in den meisten Gemeinden vergünstigte Angebote für Arbeitslose, das ist meines Erachtens ausreichend.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Sven Tritschler: Stimme zu
Es ist nun einmal Realität, dass bestimmte Personengruppen häufiger bestimmte Straftaten begehen. Die Polizei denkt sich ihre Kriterien nicht aus, sondern handelt hier aus Erfahrung.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Sven Tritschler: Stimme zu
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gehört abgeschafft, aber das wäre schonmal ein erster Schritt. Ich würde das auch auf andere Interessengruppen (Unternehmerverbände, Kirchen, Gewerkschaften) ausweiten.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Sven Tritschler: Stimme zu
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Sven Tritschler: Neutral
Zumindest müssen die Geldtransfers in West-Ost-Richtung aufhören. Unsere Infrastruktur benötigt dringend einen "Aufbau West". Den meistens von jahrzehntelanger SPD-Misswirtschaft geplagten Ruhrkommunen sollte das Geld nur zufließen, wenn es auch wirklich nachhaltig investiert wird.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Sven Tritschler: Stimme zu
NRW war früher der industrielle Motor Deutschlands. Heute betreiben SPD und Grüne eine Deindustrialisierungspolitik, die immer mehr Arbeitsplätze kostet. Hier brauchen wir einen grundlegenden Politikwechsel.

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