Die CDU hat sich mit Parteitagsbeschluss gegen Leihmutterschaft, auch in altruistischer Form, ausgesprochen. Gibt es dazu neue Erkenntnisse innerhalb der CDU oder ist die Haltung der CDU unverändert?
Der Parteitagsbeschluss der CDU legt fest, dass Leihmutterschaft, auch in altruistischen Varianten, aus ethischen, rechtlichen und gesundheitlichen Gründen abgelehnt wird. Gleichzeitig greifen einzelne CDU-Mitglieder, darunter Hendrik Streeck und jüngst Fraktionsvorsitzender Jens Spahn, im Ausland auf Leihmutterschaft zurück. Dieser Gegensatz zwischen offizieller Beschlusslage und persönlichem Handeln wirft die Frage auf, welche Verbindlichkeit parteiinterne Entscheidungen besitzen, wenn führende Vertreter davon abweichen. Für Beobachter entsteht der Eindruck, dass Grundsätze öffentlich betont werden, während individuelle Entscheidungen – sofern finanziell möglich – davon losgelöst getroffen werden. Gerade für eine Partei, die sich auf christliche Werte beruft, wirkt

