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Roderich Kiesewetter
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Kann man die Lieferungen und Ausrüstung für die Ukraine beschleunigen?

Sehr geehrter Herr Kiesewetter,
die Ukraine wird immer noch mit geringen Stückzahlen oder langen Lieferzeiten vertröstet. Begründet wird mit geringen Kapazitäten und langen Produktionszeiten. 30-100 Marder dagegen warten weiterhin auf Freigabe?

Polen zeigt beispielhaft, dass es deutlich schneller geht: Von 1000 Kampfpanzern K2 Black Panther werden zunächst 180 Stück, die ersten bereits dieses Jahr, von 48 Kampfflugzeugen FA-50 12 Stück bereits ab nächstem Jahr, von 600 Haubitzen K9 Thunder die ersten ab 2024 geliefert.
Q.:https://www.stern.de/digital/technik/polen-ruestet-massiv-auf-und-kauft-1000-kampfpanzer-aus-korea-32590712.html + https://www.rnd.de/politik/ruestungsdeal-mit-suedkorea-polen-kauft-hunderte-kampfflieger-panzer-und-geschuetze-WYUERJZ5BUQDVCQDEMCHHHSOHA.html

Ein enormer output der "asiatischen Lockheed Martin", der Hanwha Group. Q.:https://tinyurl.com/75dbpavx

Kann die Ukraine, vielleicht sogar Deutschland auch mit Süd Korea solche Rüstungsverträge anstreben?

Frage von Sebastian H. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 1 Tag 8 Stunden

Sehr geehrter Herr H.,

vielen Dank auch für diese Frage. Ich kann Ihnen leider nicht erklären, warum die Marder nicht an die Ukraine gegeben werden. Auch mir erschließt sich das zögerliche Vorgehen des Kanzleramts nicht.

Kampfpanzer oder Haubitzen müssten wir gar nicht im Ausland bestellen. Wir verfügen in Deutschland über eine breite Rüstungsindustrie (bspw. Krauss-Maffei Wegmann oder Rheinmetall), die in der Lage ist uns die benötigten Geräte zu liefern. Auch hier erschließt es sich mir nicht, warum es keinen stärkeren Austausch zwischen der Rüstungsindustrie und dem Kanzleramt gibt.

Herzliche Grüße
Ihr Roderich Kiesewetter

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