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Patricia Lips
CDU

Frage an Patricia Lips von Wbunaa Unegznaa bezüglich Finanzen

04. Dezember 2020 - 05:47

Guten Tag,

im letzten Jahr hat die Bundesregierung des Einkommenssteuergesetz reformiert und eine Beschränkung der Verlustverrechnung für Verluste aus Termingeschäften geschaffen.
Diese Grenze liegt nun bei 10.000 Euro.

Laut eines Urteils des Bundesfinanzhofs fallen aber hochspekulative Zertifikate und Optionsscheine nicht unter die Definition der "Termingeschäfte".

Somit wird von der geschaffenen Beschränkung der Verlustverrechnung nur ein Bruchteil der hochspekulativ agierenden Händler erfasst.

Warum werden von der Verlustverrechnung nicht alle derivativen Finanzprodukte erfasst und welche Gründe sprechen gegen eine solche Weiterfassung?

Im Sinne einer Regulierung der Finanzmärkte und Eindämmung der Spekulation kann es nur sinnvoll sein, wenn auch Zertifikate und Optionsscheine von der Neuregelung betroffen sind.

Frage von Wbunaa Unegznaa

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