Wie können Sie sich gegen die Kürzung psychotherapeutischer Leistungen einsetzen?
Sehr geehrte Frau Slawik, hiermit wende ich mich als niedergelassene Kinder- & Jgdl.psychotherapeutin an Sie, um meiner großen Besorgnis über die geplanten Kürzungen psychotherap. Leistungen Ausdruck zu verleihen. Diese Maßnahmen, insb. die Budgetierung, führen dazu, dass PatientInnen, vor allem Kinder + Jgdl. + deren Familie spürbar weniger versorgt werden. Präventive + frühzeitige Versorgung bei Kindern + Jgdl sind dringend erforderlich, um Familien zu schützen + massive Folgeauswirkungen und -kosten abzuwenden. Neben der Kürzung des Budgets führt das geplante Stabilisierungsgesetz vor allem zu deutlich längeren Wartezeiten, was die Versorgungssituation weiter verschlechtert. Die Lage in unseren Praxen ist jetzt schon nicht mehr tragbar. Ich bitte Sie daher nachdrücklich, diese Entwicklung zu stoppen. Psychotherap. Versorgung darf nicht weiter eingeschränkt werden, denn gerade in einer Zeit steigenden Bedarfs sind wir auf stabile und angemessen vergütete Leistungen angewiesen.

