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Natascha Kohnen
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Frage von Rüdiger A. •

Frage an Natascha Kohnen von Rüdiger A. bezüglich Gesundheit

Sehr geehrte Frau Kohnen,

jeden dritten Tag wird eine Frau von ihrem Partner oder Expartner getötet https://www.welt.de/politik/deutschland/article181577392/Haeusliche-Gewalt-Franziska-Giffey-plant-mehr-Frauenhaeuser.html, mehr als 1000 Frauen jedes Jahr.

Ihre Partei steht in Bayern zur Wahl und in Ihrer Partei gibt es einen ausgewiesenen Gesundheitsexperten zum Thema Widerspruchslösungen, der diesen Skandal lösen helfen könnte, wenn diese Frauen in den Genuss einer verpflichtenden medizinischen/psychologischen Untersuchung Ihres Partners kämen, im Falle von Partnerschaftsproblemen.

Werden Sie Ihren Parteikollegen im Bundestag untersützen, wenn dieser schnellstens einen interfraktionellen Antrag als Abgeordneter einbringt, der eine verpflichtende Untersuchung im Ereignisfall vorsieht, soweit kein Widerspruch vorliegt?.

Werden Sie den zugrunde liegenden Sachverhalt im Wahlkampf noch thematisieren?

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Antwort von
SPD

Sehr geehrter Herr A.,

vielen Dank für Ihre Frage und den Appell.

Sie erwähnen einerseits das Thema Organspende und wir gehen davon aus, dass Sie an dieser Stelle den Kollegen Karl Lauterbach aus dem Bundestag ansprechen.

Zu Ihrer Hauptfrage, das Thema Gewalt gegen Frauen:

für die bayerischen SPD spielt dies nicht nur im Wahlkampf eine Rolle, sondern weit vorher. Im Sozialausschuss des Bayerischen Landtags forderten die SPD-Frauenpolitikerinnen Dr. Simone Strohmayr und Ilona Deckwerth bereits in der Vergangenheit mehr Geld für Frauenhäuser und Fachberatungsstellen, damit diese verlässlich finanziert werden können. Wir müssen alle Voraussetzungen schaffen, damit von Gewalt bedrohte Frauen und ihre Kinder künftig nicht mehr wegen fehlender Kostenübernahme von Frauenhäusern oder Fachberatungsstellen abgewiesen werden müssen.

Zu einem etwaigen von Ihnen angesprochenen Antrag im Bundestag:

sollte der Kollege Lauterbach einen entsprechenden Antrag stellen, wird er sich mit Sicherheit mit seinen bayerischen SPD-Kolleginnen und Kollegen verständigen.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Natascha Kohnen

Ingrid Pflug
wiss. Mitarbeiterin