Frage an Matthias Hey von Tüagre Fpuzvqg bezüglich Verkehr und Infrastruktur

20. August 2009 - 22:32

Sehr geehrter Herr Hey,

die Belastungen der Kommunen auf die Bürger abzuwälzen ist die Tatsache bei Eigentum und spiegelt sich in der Grundsteuer B wieder. Als ich am 12. August in Gotha weilte, führte mich der Weg zum Arnoldiplatz. Ich beobachte, das das Gebäude am Arnoldiplatz 1 seit Jahren ein trostloses Dasein fristet. Dabei gehört dieses stattliche Haus am Mohrenberg mit zu den wertvollen Baudenkmalen der Stadt, denn es ist ein Zeugnis des Klassizismus in Gotha. Nach dem Ableben des Dr. Brehm wurde das Haus von den Krankenanstalten Gotha in Beschlag genommen, ähnlich ergang es dem Besitzer der Friedrichstr.9, dies aber gleich nach dem Umsturz.

Von den damaligen Mieten blieb für Sanierung nichts übrig. Die Krankenanstalten investierten in den 30 Jahren nichts. Die Mutter von Ellen Brehm verstarb- 2005 war diese 95 Jahre alt und ein Auszug wäre nicht in Frage gekommen. Heute stehen neue Aspekte auf dem Prüfstand, ein Verkauf wäre denkbar, das Ansinnen bei Ihrem Parteikollegen Kreuch wurde gestellt aber ? Entlasten Sie Frau Brehm von der Grundsteuer B, da Sie nur 10 % des Grundstückes nutzt und das rückwirkend, damit diese Frau wieder Lebenmut bekommt und setzen Sie sich für eine schnelle Weiterverwendung dieses Hauses mit Grundstück ein ( 1770 qm ). Falls Frau Lehniger von der städtischen Denkmalsbehörde noch im Amt ist, fragen Sie sie, welche Förderung der Arnoldiplatz 1 erhalten hat bzw. was vorgesehen ist.

Mit freundlichem Gruß
G. Schmidt

Anmerkung: Infrastruktur, Finanzen, Kultur und Menschenwürde trifft bei Anfrage zu

Frage von Tüagre Fpuzvqg
Antwort von Matthias Hey
21. August 2009 - 07:31
Zeit bis zur Antwort: 8 Stunden 58 Minuten

Sehr geehrter Herr Schmidt,

herzlichen Dank für Ihr Interesse an diesem Internetportal und für Ihre Nachricht. Wie Sie vielleicht bei Ihrem Besuch in der Residenzstadt Gotha festgestellt haben, wandelt sich das Gesicht der Stadt von Jahr zu Jahr. Viele Besucher, die seit langem nicht mehr in Gotha waren, loben die Entwicklung unserer Stadt. Das darf natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, daß es noch etliche Stellen in Gotha gibt, die als "Schandflecken" gelten, aber Sie wissen auch:

Stück für Stück versuchen wir, diesem Problem beizukommen!

Zu Ihrer speziellen Anfrage werde ich in der kommenden Woche Informationen innerhalb der Stadtverwaltung einholen. In diesem Internetportal kann ich leider nicht direkt mit Ihnen in Kontakt treten.

Hinterlassen Sie bitte hierzu auf meiner Website http://www.matthias-hey.de unter der Rubrik "Kontakt" Ihre E-Mail-Adresse und Ihre postalische Anschrift, damit ich Ihnen auf diesem Wege direkt antworten kann.

Beste Grüße aus Gotha sendet Ihnen

Ihr Matthias Hey