Martin Dulig
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Warum gibt es nicht auch für die zu erwartenden "Tot-Impfstoffe" oder bekannte Therapeutika eine "bedingte" (und somit schnellere) Zulassung?

Sehr geehrter Herr D.,
in den Medien (z.B. MDR: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/corona-impfung-booster-totimpfstoff-zulassung-100.html ) wird zunehmend von den so genannten "Totimpfstoffen" berichtet, deren klinische Erprobung nun schon seit geraumer Zeit ordentlich durchgeführt wird.
Sogar die Beschaffung ist offensichtlich beschlossen ( Spiegel: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/corona-eu-kauft-totimpfstoff-von-valneva-aktienkurs-steigt-um-23-prozent-a-927b18f9-a765-4541-b145-a00632997169 )

Bekannt ist auch, dass zur Behandlung an COVID-19 Erkrankter Medikamente mit großem Erfolg getestet werden: ( https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/corona-hoffnung-aus-dessau-102.html )

Meine Frage: Warum gibt es hier seitens der Politik keine Anstrengungen, diese o.g. Mittel ebenso rasch und ggf. "bedingt" zuzulassen, wie die bislang einzigen Impfstoffe nach einem Jahr immer noch "bedingt" zugelassen sind?
Hochachtungsvoll,
Eric Thiele

Frage von Eric T. am
Thema
Martin Dulig
Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 1 Woche 3 Tage

Hallo Herr T.,

Anstrengungen, auch diesen Impfstoff zuzulassen gibt es auf EU- (EMA - Zulassung, EU -Bestellung) und auf Bundesebene. Allerdings gibt es ja Kritik an den "schnelleren Verfahren", daher wird eben auch bei diesen Impfstoffen sorgsam verfahren. Im Detail kenne ich den Stand der Dinge nicht. Dennoch hoffen wir auf einen weiteren - etwas anderen - Impfstoff.

Martin Dulig

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