GKV-Ablehnungen & Privatrezept-Einschränkung: Wie sollen chronische Schmerzpatienten versorgt werden?
Sehr geehrte Frau Heitmann,
im Interview mit tagesschau24 am 21.08.2026 schlugen Sie vor, den Zugang zu hochdosiertem Medizinalcannabis auf Privatrezept einzuschränken.
Durch das GKV-Stabilisierungsgesetz lehnen Krankenkassen (wie die BARMER) Kostenübernahmen für Blüten und inhalierbare Extrakte bei chronischen Schmerzpatienten mittlerweile flächendeckend ab. Viele austherapierte Patienten sind daher gezwungen, ihre Medikation als Selbstzahler per Privatrezept zu beziehen.
Dazu meine Fragen:
Wie sollen GKV-Versicherte mit schweren chronischen Erkrankungen versorgt werden, wenn die Kassenübernahme verwehrt und zeitgleich der Weg über das Privatrezept erschwert wird?
Planen Sie bei Nachbesserungen eine verlässliche Ausnahmeregelung für die GKV-Kostenübernahme bei austherapierten Schmerzpatienten?
Mit freundlichen Grüßen
Martin T.

