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Kay-Uwe Blietz
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Frage von Heiko G. •

Wie würden Sie nach der Wahl über derzeitige Reglungen hinaus effektiv im Bundestag Lobby- und Transparenzpflichten für Abgeordnete gestalten u. offen in ihrer eigenen parlament. Arbeit agieren ?

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Antwort von
dieBasis

Früher nannte man Lobbyismus auch Korruption. Absprachen von Volksvertretern mit wirtschaftlichen Interessenten müssen grundsätzlich datiert und protokolliert werden. Somit bleibt es jederzeit, für jedermann aufrufbar. Ohnehin sollten diese Art von Gespräche öffentlich geführt werden. Für "dieBasis" gilt hier die systemische Konsensierung. Es entscheidet immer der Schwarm, auf dessen Gesamtheit kein Lobbyist mehr Einfluss hat.

Hinsichtlich der Nebeneinkünfte muss Transparenz vom ersten Euro an erfolgen. Viel wichtiger aber ist es auch zu erfahren wie viel Arbeitszeit ein Volksvertreter auf diese, seine Nebeneinkünfte verwendet. Denn oft kann man nicht nachvollziehen wie einige Parlamentarier überhaupt noch ihren Haupttätigkeit fleißig ausüben können, bei absurd hohen Nebenerwerb.