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Katrin Helling-Plahr
FDP
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In Hohenlimburg soll eine 380 000 Volt Höchstspannungsleitung über das Wohngebiet gebaut werden. Wie stehen Sie dazu?

Frage von Ulrich H. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 1 Woche 2 Tage

Sehr geehrter Herr H.,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

Die von Ihnen angesprochene Trassenführung befindet sich grundsätzlich in der Zuständigkeit der Genehmigungsbehörde, in diesem Falle der Bezirksregierung Arnsberg.

Somit habe ich als Bundestagsabgeordnete leider keinen direkten Einfluss auf das Planfeststellungsverfahren.

Ich habe Kontakt mit den Freien Demokraten im Rat der Stadt Hagen aufgenommen, die sich in der Vergangenheit stets gegen eine Trassenführung der geplanten Amprion 38kV-Höchstspannungsleitung durch Henkhausen und Elsey ausgesprochen und sich gemeinsam mit den anderen politischen Akteuren im Rat für eine Nutzung der Alternativtrasse stark gemacht hat. Leider sind nach Angaben der örtlichen Kolleginnen und Kollegen die kommunalpolitischen Möglichkeiten, die von Amprion geplante Trassenführung zu verhindern bzw. zu beeinflussen, allerdings mittlerweile erschöpft, da die Zuständigkeit nun bei der Bezirksregierung in Arnsberg liegt. Die Kollegen vor Ort weisen allerdings darauf hin, dass vor dem Hintergrund der geplanten Einstellung der Kohleverstromung die Weiterverfolgung des Baus der Trasse abzuwarten bleibt.

Von örtlicher Seite aus hat die FDP-Ratsgruppe Hagen grundsätzlich somit keine ablehnende Haltung gegenüber der Trasse selbst; jedoch wäre die Führung über eine alternative Trasse, wie Sie bereits in Ihrer Frage angedeutet haben, die bessere Alternative gewesen. Hierbei ist Grundlage, dass bei einer Durchquerung von Henkhausen und Elsey eine deutliche Belastung für die Anwohner entsteht.

Für Rückfragen stehen sowohl die Kolleginnen und Kollegen vor Ort sowie ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Katrin Helling-Plahr

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