Kathrin Anklam-Trapp
SPD

Frage an Kathrin Anklam-Trapp von Whggn Ohfpu bezüglich Gesundheit

25. Juni 2020 - 10:50

Sehr geehrte Frau Anklam-Trapp,
Ich habe nur eine Frage an Sie:
1. Warum zwingen Sie uns immer noch, diese unsinnigen, quälenden und demütigenden Masken zu tragen?
Wir können selbst die Zahlen und Tabellen des RKI für Rheinland-Pfalz lesen und sehen, dass wir seit Juni so gut wie keine Infizierten haben. Die bloße Annahme, dass es ja wieder schlimmer werden könnte, kann ja wohl nicht als Argument gelten.
Warum müssen wir also weiterhin diese Masken tragen?
Auf Ihre Antwort bin ich sehr gespannt.
Mit freundlichen Grüßen
Whggn Ohfpu

Frage von Whggn Ohfpu
Antwort von Kathrin Anklam-Trapp
25. Juni 2020 - 11:24
Zeit bis zur Antwort: 34 Minuten 7 Sekunden

Sehr geehrte Frau Busch,

vielen Dank für Ihre Zuschrift, die ich Ihnen gerne beantworten möchte.
Am 11. März 2020 erklärte die WHO die bisherige Corona Epidemie zu einer weltweiten Pandemie, bereits am 19. März meldete Italien erstmals mehr Todesopfer als China. Der Ausbruch der neuen Lungenkrankheit breitete sich weiter aus über Frankreich, Spanien, USA, Lateinamerika. Weltweit sprechen wir von etwa 8.950.361 nachgewiesenen Fällen, mit etwa 468.724 Todesfällen.
Wir haben in Deutschland und hier in RLP eine Pandemiewelle mit effizienten Maßnahmen gestoppt, Leben gerettet und die Wirtschaft stabilisiert und Zukunftsfähig modernisiert, ein erfolgreiches Corona Management der Landesregierung.
RLP Stand Sonntag, haben sich in 6.909 Menschen infiziert, (+10) Die Zahl der Todesfälle die an Covid-19 gestorben sind blieb unverändert bei 234.
6.514 Menschen gelten als genesen.
Wie rasend schnell sich Covid-19 ausbreiten kann und dass die strengen Covid Regeln notwendig sind, sieht man aktuell beim Fleischwerk Tönnies in NRW mit Stand heute 2000 infizierten Menschen.
Was einzuhalten bleiben die A H A Regeln,- wir müssen lernen mit dem Virus zu leben und sich und andere vor Infektionen zu schützen
Alltagsmaske - Hygieneregeln und Abstand sind einzuhalten.
Zumindest bis ein Impfstoff oder ein geeignetes Medikament zur Behandlungen dieser schweren Erkrankung zur Verfügung steht.
Ich komme zum Schluss und möchte gerne aus der Regierungserklärung unserer Ministerpräsidentin vom 27.05 zitieren, der ich mich vollumfänglich anschließen möchte:
„Wir können mutig sein. Aber wir dürfen nicht übermutig werden. Denn die Pandemie ist noch nicht vorbei.
Es ist ein Trugschluss zu glauben, die Politik habe unnötig Panik verbreitet, weil das Virus uns nicht so hart getroffen hat wie andere Länder.“
Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund und optimistisch.
Kathrin Anklam-Trapp