Foto von Katharina Dröge, aufgenommen im Deutschen Bundestag im Juli 2025.
Katharina Dröge
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Frage von Anja B. •

Kürzung der Vergütung der ambulanten psychotherapeutischen Gesprächsleistungen zum 1. April 2026 um 4,5 %. Wie genau wollen Sie sich gegen diese Kürzung und eine Verbesserung der Versorgung einsetzen?

Sehr geehrte Frau Dröge,

ich habe Ihre Antwort dazu gelesen, dass Sie sich für eine Verbesserung der Versorgungslage einsetzen wollen. Das freut mich sehr! Ich bin Psychotherapeutin in Ausbildung. Zusätzlich zu den hohen Kosten, die ich persönlich im Rahmen der Ausbildung auf mich genommen habe, frage ich mich vor allem, was mit der Versorgung für psychisch erkrankte Menschen passieren wird. Ich bekomme tagtäglich mit, wie lange die Wartelisten für einen Therapieplatz sind und wie verzweifelt die betroffenen Menschen sind. Ambulante Psychotherapie macht nur 1,1 % der Gesamtkosten der GKV aus und ausgerechnet dort wird gekürzt. Mich macht diese Kürzung traurig und wütend, für mich, aber vor allem für all die lieben Menschen, die psychisch erkrankt sind und dringend Hilfe benötigen. Ich bitte Sie daher darum, sich nun auch aktiv gegen die Kürzung einzusetzen z.B. mit einem öffentlichen Statement. Viele Dank und viele Grüße

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