Juliane Nagel

| Kandidatin Sachsen
Juliane Nagel
© Links Fraktion Sachsen
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Jahrgang
1978
Wohnort
Leipzig
Berufliche Qualifikation
Projektkoordination
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wahlkreis

Wahlkreis 28: Leipzig 2

Liste
Landesliste, Platz 15
Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Position von Juliane Nagel: Lehne ab
Die Erreichung der Klimaschutzziele ist für alle von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig ist klar, dass es nicht die einfachen Beschäftigten sein dürfen, die nach Jahren der Gewinne der Energiekonzerne jetzt die Lasten tragen müssen. Es braucht für die Region kluge Konzepte ohne Kohle!
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Juliane Nagel: Stimme zu
Die Zahl der Pflegebedürftigen in Sachsen wächst & wird weiter wachsen. Wir brauchen auch Pflegepersonal aus anderen Ländern als ein Baustein von vielen. Es darf kein Lohndumping im Schatten der Arbeitnehmerfreizügigkeit geben. Die Menschen müssen die Möglichkeit bekommen dauerhaft hier zu leben!
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Position von Juliane Nagel: Stimme zu
Wir werden die Privatisierung von öffentlichen Wohnungsbeständen und Liegenschaften stoppen. Dafür werden wir ein sachsenweites Privatisierungsverbot gesetzlich verankern. Wir werden die kommunalen Wohnungsgesellschaften stärken und wirkungsvolle Instrumente zur Mietpreisdämpfung einsetzen.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Position von Juliane Nagel: Lehne ab
Letztlich ist jede Altersgrenze willkürlich. Das Wahlrecht ist ein Grundrecht, dass nicht durch irgendeine „Qualifikationsprüfung“ erst zugestanden wird. Wir kämpfen für mehr direkte Demokratie, mehr Beteiligung und gleiche Chancen für alle, sich einzubringen.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Juliane Nagel: Stimme zu
Wir wollen eine Rentenversicherung, in die alle Erwerbseinkommen eingehen. Dafür setzen wir uns auf Bundesebene ein. Zusätzlich brauchen wir eine armutsfeste Grundrente/Mindestrente i.H.v. min. 1.200 €. 35 Beitragsjahre gehen aber an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Juliane Nagel: Stimme zu
Mit einem modernen Vergabegesetz können wir soziale Standards sichern, stärken den Umweltschutz und vor allem auch regionale Wirtschaftskreisläufe. Es profitieren bspw. Bäuerinnen und Bauern von vor Ort statt großer Konzerne aus sonstwo.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Juliane Nagel: Stimme zu
Das ist das Mindeste. Wir wollen außerdem bundesweit Konzernspenden an Parteien verbieten und auch die Spenden von einigen wenigen Super-Reichen stark begrenzen.
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Position von Juliane Nagel: Lehne ab
Der Vorschlag widerspricht der Freiheit der Berufswahl. Alternativen sind die Ausweitung von Studienangeboten, Hilfe beim Praxisaufbau oder -übernahme, die Einrichtung von Medizinischen Versorgungszentren mit angestellten Ärzten, aber auch die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Juliane Nagel: Stimme zu
Es ist bitter nötig. Wir wollen auch in den Schulen alle Formen von Rassismus und Antisemitismus stärker als bisher thematisiert werden. Staatliche Behörden müssen verpflichtet werden diskriminierungsfrei zu agieren.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Juliane Nagel: Lehne ab
Die Chance als Schutzsuchende/r hier bleiben zu können haben sich durch Gesetzesverschärfungen immer mehr reduziert. Das muss auf Bundesebene korrigiert werden. Wir setzen uns für ein Bleiberecht ein und lehnen Abschiebungen, v.a. von Familien, Kranken, Azubis und Arbeitenden ab.
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Juliane Nagel: Stimme zu
So praktiziert es DIE LINKE seit jeher. Da Frauen gesellschaftlich benachteiligt sind, müssen Zugänge vor allem in die männerdominierten Politik mittels Quoten gesichert werden. Dazu gehören auch weitere Instrumente wie familienfreundliche Sitzungszeiten und Kinderbetreuung .
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Juliane Nagel: Lehne ab
Wir wollen den Einsatz dieses extrem giftigen Totalherbizids verbieten – auf privaten, staatlichen, kommunalen bis hin zu landwirtschaftlichen Flächen!
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Juliane Nagel: Stimme zu
Cannabis ist nachweislich weniger schädlich als Alkohol und Nikotin. Es ist absurd, dass Menschen weiterhin heimlich kiffen und Strafverfolgung befürchten müssen. Zur Legalisierung gehört die lebensnahe Aufklärung über Konsumfolgen und die Stärkung von Beratungsstrukturen.
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Position von Juliane Nagel: Stimme zu
Unsere Erfahrungen mit dieser Behörde stützen keineswegs die These, dieser Geheimdienst schütze die Demokratie vor Gefahren, vor allem im Kampf gegen Rechtsterrorismus erwies er sich bisher als eher hinderlich. Wir wollen die Auflösung des VS und bis dahin eine wirksame parlamentarische Kontrolle.
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Position von Juliane Nagel: Lehne ab
Breitbandinternet ist für uns Bestandteil der Daseinsvorsorge. Ein Ausbau einseitig zu Gunsten von Unternehmen lehnen wir ab. Wir wollen flächendeckenden Breitbandausbau erreichen. Die kommunalen Unternehmen sollen dabei vorrangige PartnerIn werden. Auch Freifunkinitiativen wollen wir unterstützen.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Juliane Nagel: Stimme zu
Konflikte im Zusammenleben mit geschützten Tieren halten wir aus – und verbinden das mit einem wirksamen Schutz von Weidetieren. Wir führen außerdem einen finanziellen Ausgleich für die betroffenen Nutztier-Halter ein.
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Position von Juliane Nagel: Stimme zu
Frühkindliche Bildung muss gebührenfrei und für alle Kinder barrierefrei zugänglich sein. Das darf aber nicht auf Kosten der Kommunen gehen. Gleichzeitig wollen wir die Qualität in den Kita durch Absenkung des Betreuungsschlüssels und die Anrechnung von Abwesenheitszeiten für die Erzieher*innen.
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Position von Juliane Nagel: Stimme zu
Die Schere zwischen Arm und Reich klafft auch in Sachsen immer weiter auseinander. So standen im Jahr 2016 175 Einkommensmillionären rund 384.000 Sozialleistungsempfänger gegenüber. Wer viel hat, soll auch das Mögliche für die Gemeinschaft tun!

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