Frage an Johannes Kahrs von treqn znvre bezüglich Finanzen

19. Januar 2020 - 09:55

Guten Tag Frau Kahrs,

jeder dritte Organspender wird bereits auch zum Gewebespender https://www.aerztezeitung.de/Politik/Mehr-Menschen-haben-Gewebe-gespend… , 306 von insg. 955 Explantierten
https://www.organspende-info.de/zahlen-und-fakten/statistiken.html in 2018, d.h. diese wurden z.b. auch gehäutet und bis hin zu einzelnen Adern und Knochen zerlegt https://www.organspende-info.de/gewebespende/transplantierbare-gewebe.h… .

Als Rechnungsprüfer des Bundestagsausschusses https://www.abgeordnetenwatch.de/bundestag/ausschuesse/rechnungspruefun… und Spender https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/johannes-kahrs/question/2020-0… können Sie mir sicher mitteilen:

1. Wieviel Umsatz (Euro) mit diesen Geweben in den letzten Jahren gemacht wurde und wieviel davon in die Finanzplanung des Haushalts eingeflossen ist?

2. Mit welchen Zahlen wird für die nächsten Jahre gerechnet, insbesondere für den Fall nach Einführung einer sogenannten Widerspruchslösung im Transplantationsrecht?

3. Welche Beträge wurden an die Angehörigen der Explantierten als Erben ausgekehrt bzw. gibt es hierzu zukünftige Planungen?

Besten Dank für eine Nachricht.

Gerda Maier

Frage von treqn znvre
Antwort von Johannes Kahrs
20. Januar 2020 - 11:37
Zeit bis zur Antwort: 1 Tag 1 Stunde

Sehr geehrte Frau Znvre,

vielen lieben Dank für Ihre Anfrage, für die ich allerdings der falsche Ansprechpartner bin.

Entgegen Ihrer Aussage bin ich nämlich nicht Rechnungsprüfer, sondern Mitglied im Haushaltsausschuss.

Für Detailfragen schlage ich vor, sich an unsere Gesundheitspolitische Sprecherin, Sabine Dittmar, zu wenden.

Die Abstimmung zur doppelten Widerspruchslösung unseres Gesundheitsministers, die ich im übrigen unterstützt habe, wurde vergangenen Donnerstag im Bundestag abgelehnt.

Zukünftig wird es ein Onlineregister geben und die regelmäßige Abfrage durch Hausärzte zur Organspendebereitschaft kann dazu beitragen, dass Menschen (stärker als heute) bei diesem wichtigen Thema sensibilisiert werden.

Mit freundlichem Gruß

Ihr

Johannes Kahrs