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Jan van Aken
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Frage von Felix H. •

Sie fordern "Worte statt Waffen" im Angriffskrieg gegen die ukr. Staatlichkeit. Wie sind Ihre Konzepte & Operationalisierungsansätze für die EU-Verteidigung im Zeichen von "Worten statt Waffen"?

Sie fordern stets nur "Worte statt Waffen" in dem 2014 hybride vom Zaun gebrochenen und am 24.2.22 im Zuge der Vollinvasion zum Angriffs- und Vernichtungskrieg* überführten Krieg gegen die ukrainische Staatlichkeit.

Wie lauten denn Ihre Konzepte & konkreten Operationalisierungsansätze für die EU-Verteidigung bzw. Bundeswehr im Zeichen Ihres Grundprinzips von "Worten statt Waffen"?

Vielen Dank vorab für Ihre Ausführungen zur Konzeptualisierung und Operationalisierung Ihres EU- und bundesverteidigungspolitischen Grundprinzips von "Worten statt Waffen"!

* https://zeitgeschichte-online.de/themen/faschismus-genozid-vernichtungskrieg

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Antwort von Die Linke

"Worte statt Waffen" bedeutet nicht, dass ich die Realität des russischen Angriffskrieges leugne oder verharmlose. Russland hat mit seinem Angriff auf die Ukraine das Völkerrecht gebrochen. Das verurteile ich, das verurteilt Die Linke, unmissverständlich.

Die eigentliche Frage ist: Wie schaffen wir Sicherheit in Europa, und zwar nicht nur heute, sondern auch in zehn oder zwanzig Jahren?

Wir sind überzeugt, dass dauerhafter Frieden nicht allein durch immer mehr Aufrüstung entsteht. Daher lehnen wir den Wettlauf um immer höhere Rüstungsausgaben ab. Es braucht eine EU, die sich in der Blockkonfrontation unabhängig macht und ohne Doppelstandards Völkerrecht und Menschenrechte achtet, und die überall für Gerechtigkeit, Kooperation und Demokratie eintritt. 

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